Wildtiere brauchen jetzt im Frühling eure Hilfe – so geht's!
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Wildtiere brauchen jetzt im Frühling eure Hilfe – so geht’s!

Igel

Endlich ist er da – der Frühling (bzw. der gefühlte Sommer). Wir strömen ins Freie. Und genau das tut auch die Natur. Im Wald, im Park und im Garten ist jetzt jede Menge los. Viele Tiere können im Frühling unsere Hilfe gut gebrauchen. Hier ein paar Tipps für euch, wie ihr Tieren im Frühling helfen könnt:

Vögel füttern

Viele Menschen glauben, Vögel bräuchten nur im kalten Winter bei geschlossener Schneedecke Nahrung. Das stimmt aber nicht. Gerade jetzt zur Nistzeit brauchen die Vögel jede Menge Energie. Und da betonierte Gärten und Industriegebiete immer weniger Nahrung für Vögel bieten, kommen sie oft zu kurz. Achtet beim Füttern aber unbedingt auf den richtigen Inhalt. Außerdem freuen sich Vögel über kleine Wassertränken zum trinken und baden.

Hummeln versorgen      

Klingt lustig – kann aber Leben retten. Wenn ihr eine schwache Hummel oder Biene auf dem Boden seht, die nicht mehr weiterfliegen kann, gebt ihr einen kleinen Energieschub: Eine Wasser-Zucker-Lösung. Platziert einfach ein paar Tropfen vor dem Tier. Ihr werdet sehen: Die Hummel streckt schnell ihren Rüssel aus und trinkt. Und schon nach kurzer Zeit ist sie wieder zum Abflug bereit.

Hunde an die Leine

Im Wald tummeln sich gerade jetzt viele Jungtiere. Auch wenn euer Hund sonst im Wald nicht wildern geht, findet er die vielen Gerüche zu dieser Jahreszeit vielleicht spannender. Und auch mit der Schleppleine ist Vorsicht geboten. Kaninchenbabys, Bodenbrüter oder andere Tiere können neben dem Waldweg im Dickgicht oder im Gras liegen und ein schneller Sprung des Hundes genügt. Dass ihr im Wald auf den Wegen bleiben solltet, versteht sich von selbst.

Hundehaare für Vögel

Falls ihr einen Hund mit viel Unterwolle habt, die ihr jetzt rauskämmt, stellt die Haare den Vögeln zur Verfügung. Sie kleiden damit ihr Nest kuschlig aus. Besonders lange, drahtige Haare können den Vogelbabys allerdings gefährlich werden. Auch Nistkästen könnt ihr natürlich jetzt noch anbringen.

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Unaufgeräumte Gärten

Solltet ihr einen Garten haben – macht’s nicht zu ordentlich. Was ihr jetzt langsam von den Beeten räumt oder abschneidet, solltet ihr noch nicht auf den Kompost werfen oder schreddern, denn es könnten noch Schmetterlingspuppen schlüpfen. Also einfach ab in eine Ecke damit – über einen Totholzhaufen freuen sich zahlreiche Insekten. Und bitte vertikutiert den Rasen nicht: Vögel verwenden das Moos zum Nestbau. Solltet ihr noch Laub wegräumen wollen, lasst bitte die Finger vom Laubbläser. Der tötet Insekten und verunreinigt die Luft. Also lieber ein kleines Workout mit dem Rechen!

Spinnen ins Freie tragen

Gerade verirren sich immer wieder Spinnen oder andere Kleintiere in die Wohnung. Wie immer gilt: Holt euch am besten ein Glas und eine Postkarte, setzt das Glas vorsichtig über das Tier und schiebt das Papier darunter. Dann könnt ihr die Krabbler problemlos nach draußen bringen.

Spinnenangst
© istock / Kalulu

Igel auf Nahrungssuche

Falls ihr einen Garten habt und jetzt Besuch von einem Igel bekommt, könnt ihr ihm mit Nahrung und Wasser aushelfen. Denn die Tiere haben während des Winterschlafs durchschnittlich 30 Prozent ihres Körpergewichts verloren und sind jetzt stark geschwächt. Mit einem kleinen Wasserschälchen und etwas Nahrung könnt ihr den Stacheltieren durch diese schwierige Phase helfen.

c-Mensi-pixelio.de

Mit diesen Tipps ist euer gutes Frühlings-Karma auf jeden Fall abgehakt 😉

Über den Autor

Nadja Kutscher

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