Deshalb lohnt sich der neue Film über das Leben von Jane Goodall
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Deshalb lohnt sich der neue Film über das Leben von Jane Goodall

Jane Film
© youtube / National Geographic

Vergangene Woche kam ein neuer Dokumentarfilm über die berühmte Schimpansenforscherin Jane Goodall in die Kinos. „Jane” zeigt anhand vieler unveröffentlichter Aufnahmen, welchen Hindernissen und Vorurteilen sich die Primatologin widersetzen musste. Ihre Arbeit machte den Menschen erstmals klar, wozu Schimpansen in der Lage sind – und dass sie eigene Persönlichkeiten besitzen.

Exklusives Interview

Unsere Kollegen von PETA US nahmen an der Premiere des Films teil und konnten Jane Goodall auf dem roten Teppich einige Fragen stellen. Sie sprach mit ihnen über das Leid von Schimpansen und anderen Tieren in der Film- und Fernsehindustrie.

„Diese Schimpansen in der Unterhaltungsbranche, oder diejenigen, die als Haustiere gehalten werden, wurden allesamt ihren Müttern entrissen“, so die Primatenexpertin.

 

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Janes bahnbrechende Karriere

Ohne eine wissenschaftliche Ausbildung ging Jane Goodall zum Anfang ihrer Karriere in den Wald zu den Schimpansen und beobachtete sie. Sie war es, die zum ersten Mal dokumentierte, dass Schimpansen Werkzeuge nutzten: Mit Grashalmen angeln sie Termiten aus ihrem Bau. Vorher war die Wissenschaft davon ausgegangen, nur der Mensch würde Werkzeuge nutzen. Und genau deshalb wurde Jane Goodall immer wieder angefeindet, diskreditiert und bekämpft – weil ihre Forschung zeigte, wie ähnlich sich Mensch und Tier sind.

Be like Jane

Jane Goodall ist berühmt für ihre hingebungsvolle Arbeit für die Schimpansen. Doch sie widmet ihr Leben auch dem Schutz anderer Tiere: 2016 sprach sie sich gegen die grausamen Affenversuche in Tübingen aus.

Bei ihrem Vortrag dort fragte sie: „Haben wir das Recht, so was mit ihnen zu machen, wo wir wissen, dass sie Schmerz und Angst spüren wie wir?“

Im Jahr 2014 forderte sie das Vancouver Aquarium – damals Geschäftspartner von SeaWorld – auf, keine Delfine und Wale mehr gefangen zu halten. Sie forderte die Schließung von SeaWorld und verwies darauf, dass Orcas „extrem intelligente und soziale Tiere“ seien und sie einzusperren „grausam“. Auch gegen die Trophäenjagd machte sie sich schon stark.

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Jane Goodall ist die wohl einflussreichste Tierforscherin unserer Zeit und eine unbeirrbare Fürsprecherin für die Tiere. Wir alle sollten uns ein Beispiel an ihr nehmen – und dafür müssen wir nicht zwangsläufig durch afrikanische Wälder streifen. Wir können uns jeden Tag dafür einsetzen, dass das Wesen von Tieren gesehen wird und die Menschen verstehen, was unsere Gesellschaft den Tieren antut.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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