Bilderserie: Schwan verschluckt Angelschnur - Dramatische Rettung mit Happy End
Wildtiere

Bilderserie: Schwan verschluckt Angelschnur – Dramatische Rettung mit Happy End

Im Berliner Südpark in Spandau bemerkte eine ältere Dame an einem kalten Tag im Dezember 2017 einen Schwan, dem eine Angelschnur aus dem Schnabel hing. Das kommt leider häufig vor, weil sich die Angler nicht um verlorene Schnüre kümmern.

Kurze Zeit später war der Berliner Tierretter und ausgebildete Tierpfleger Stefan Klippstein für PETA vor Ort.  Er und ein Helfer stellten fest, dass der Jungschwan wegen der kaum zu erkennenden Angelschnur offensichtlich Probleme bei der Nahrungsaufnahme hatte.

Daraufhin wurde das Tier mit Futter angelockt und mit einem beherzten Griff aus dem Wasser gezogen. Eine erste Untersuchung vor Ort ergab, dass ein Teil der Schnur tief im Hals des Tieres steckte.

Dies geht in der Regel tödlich aus, weil Nahrung im Hals stecken bleiben kann und die Tiere daraufhin ersticken. Falls die Schnur in den Magen gelangt, können sich Infektionen bilden und die Innereien des Tieres zerstört werden.

Das Tier wurde umgehend in eine Tierarztpraxis gebracht und dort gründlich untersucht und geröntgt. Anschließend konnte die Schnur aus dem Schlund des Schwanes entfernt werden.

Danach ging es dem Schwan sichtbar und schnell besser. Nach einer kleinen Pause konnte er wieder am See freigelassen werden.

Dort wurde er schon aufgeregt von seinem Partner, ebenfalls ein Jungschwan, erwartet.

Anwohner beobachten das Tier weiter und berichteten, dass es ihm nun wieder gut geht und er nun auch wieder normal fressen kann. Emsig schwimmt der Schwan nun wieder seine Bahnen über den See <3 <3 <3

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Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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