Schlagzeilen Wildtiere

Australien hetzt Dingos auf hunderte Ziegen!

In Australien sollen Dingos eine „Ziegenplage beseitigen“ – und danach selbst getötet werden!

Aber warum dieses Vorgehen?

Die australischen Wildhunde sollen zunächst etwa 300 Ziegen auf einer Insel im Great Barrier Reef töten und danach selbst sterben – der australische Bundesstaat Queensland möchte damit einer „Ziegenplage“ begegnen. Die Dingos sollen tatsächlich Giftkapseln in sich tragen und nach etwa 2 Jahren selbst daran sterben, sofern sie nicht zuvor bereits erschossen werden können.

Zwei Dingos sollen bereits auf dem Festland gefangen und auf Pelorus Island ausgesetzt worden sein. Zwei weitere sollen folgen. Zuvor hätten Ranger versucht, die Ziegen zu erschießen, aber in dem unwegsamen Gelände erwies sich dies als nicht durchführbar.

 

Die zuvor von Menschen (!) auf der Insel angesiedelten Ziegen sollen derzeit ein empfindliches Ökosystem bedrohen, da sie offenbar seltene Regenwaldpflanzen essen. Die Ziegen wurden tatsächlich zu Nahrungszwecken des Leuchtturmwärters angesiedelt! 🙁

Absurditäten!? Der Wildbiologe Ben Allen:

„Der Plan ist, dass wir wiederkommen, wenn das Ziegenproblem gelöst ist – und die Dingos erschießen. Das geht leichter, weil sie im Gegensatz zu den Ziegen Ortungs-Halsbänder tragen. Falls wir aber nicht zurückkommen und sie erschießen können, dann gehen diese kleinen Zeitbomben hoch. Ich nenne sie so, es sind Giftkapseln, die verhindern, dass es zu einer Überbevölkerung von Dingos kommt (Quelle).“

Medienberichte schreiben:

Dingos haben sich schon früher bei der Jagd auf Ziegen bewährt (Quelle). Der Wildhund sei ein natürlicher Fressfeind der Ziegen, daher soll die Natur nun ihren Lauf nehmen (Quelle).

Sehr traurig, dass achtloses Handeln des Menschen nun viele Tiere mit ihrem Leben bezahlen müssen.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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