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Neue PETA USA-Recherche deckt grausamen Heimtierhandel auf – Tiere lebendig eingefroren!

Update 25. Mai 2016

Das us-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hat kürzlich seinen 10-seitigen Inspektionsreport als Folge der PETA USA-Recherche vom Januar 2016 veröffentlicht. Es wurden etwa 117 Fälle von Verstößen gegen 14 Bundesverordnungen dokumentiert! PetSmart verkauft aber weiterhin Tiere von dem Horrorhof!

Bitte kaufe niemals ein Tier bei einem Züchter oder Händler – die heimatlosen Tiere aus dem Tierheim warten auf dich!


Zehntausende Kleintiere leiden und sterben in einer großen amerikanischen Zuchtanlage namens Holmes Chinchilla Ranch and Other Small Animals Inc. – ein „Hauptlieferant“ für Hamster, Kaninchen, Wüstenrennmäuse, Chinchillas, Frettchen und andere kleine tierische Mitbewohner. Die Tiere sind unter anderem für große amerikanische Zoofachhändler wie PetSmart, Petco, Pet Supplies „produziert“ worden.

Unfassbare Tierquälerei an der Tagesordnung

Ein PETA-Undercover-Ermittler dokumentierte drei Monate lang die grausamen Zustände bei Holmes: Etwa 20.000 Tiere fristen ihr Dasein in winzigen Plastikboxen oder engen Käfigen, die Regal über Regal übereinander gestapelt sind. Die Tiere konkurrieren um Platz und Futter. Viele Käfige sind verdreckt und kotverschmiert. Immer wieder werden kranke und tote Tiere entdeckt.

Tiere werden vergast.

Frei laufende Katzen attackieren immer wieder die zu Tode geängstigten Tiere, verletzen sie teils so schwer, dass sie auf dem Boden liegend versterben. Zurück bleibt eine Blutlache.

Nagetiere werden lebendig eingefroren! Es folgt ein langsamer qualvoller Tod!

Einige der eingefrorenen Mäuse strampelten minutenlang in den verschlossenen Plastikbeuteln. Einzelne Tiere atmeten noch nach 15 min!
Einige der eingefrorenen Mäuse strampelten minutenlang in den verschlossenen Plastikbeuteln. Einzelne Tiere atmeten noch nach 15 min!
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Neugeborene Rattenbabys wurden ohne ihre Mütter in Behältnissen „gesammelt“. Einige Tiere sind bereits länger tot. Die überlebenden Tiere erwartet der Tod in der Tiefkühltruhe.

 

Was ist seitdem passiert?

Nach den aufwändigen PETA-Ermittlungen wurde das US-amerikanische Umweltministerium eingeschaltet, welches sich mehrere Tage vor Ort ein Bild der Lage gemacht und weitere Ermittlungen veranlasst hat.

Petco – einer der größten Zoofachhandelsketten des Landes gab kurz darauf bekannt, dass die Geschäftsbeziehungen mit dem berüchtigten Händler aus Pennsylvania eingestellt werden.

Ein krankes Kaninchen ohne adäquate tierärztliche Versorgung.
Heimtierhandel – NEIN DANKE!

Der von PETA USA aufgedeckte Missbrauch ist kein Einzelfall! Eine mehrmonatige Recherche in den Zuchtanlagen für diese Tiere, die für den deutschen Heimtiermarkt „produziert“ werden, brachte ähnlich erschütternde Ergebnisse zutage. Einige Unternehmen haben vorbildlich reagiert und kündigten das Ende des Verkaufes von Tieren an.

Was du tun kannst

Teile diesen Artikel und kläre deine Mitmenschen über den skrupellosen Heimtierhandel auf!

Bitte kaufe keine Tiere bei einem Züchter oder in einem Zoofachhandel – du unterstützt damit eine profitorientierte „Industrie“, bei der das Tier als Ware angesehen wird. Tausende Tiere warten in einem Tierheim auf ein neues Zuhause.

Unterstütze unsere aktuelle Kampagne und appelliere an Hagebaumarkt, den Tierverkauf sofort zu beenden!

Vielen Dank im Namen der Tiere.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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