Zwei Hunde bei eisigen Temperaturen ausgesetzt – einer STIRBT!
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Zwei Hunde bei eisigen Temperaturen ausgesetzt – einer STIRBT!

Hund erfroren ausgesetzt
© facebook / Vermisste & gefundene Tiere - Notfelle Niederrhein e.V.

+++ UPDATE: Die Halterin der 2 Hunde konnte ausfindig gemacht werden. Es gab laut der „Notfelle Niederrhein e.V.“ eine Aussetz-Situation. Jedoch hat sich die ermittelte Halterin in einer psychischen Ausnahmesituation befunden. Die örtlichen Behörden gehen diesem Fall nun nach.

 

Bei Minusgraden ausgesetzt

In Niederrhein hat sich ein besonders grausamer Vorfall ereignet. Wie die „Notfelle Niederrhein e.V.“ berichten, wurden hier zwei Hunde bei eisigsten Temperaturen in einer Hecke gefunden. Einer der beiden Hunde hatte sich in seiner verhedderten Leine stranguliert und war im Schnee erfroren.

Der zweite Hund konnte glücklicherweise gerettet werden. Durch lautes Bellen hatte die kleine Bulldogge auf sich aufmerksam gemacht. Dies hat ihr letztlich das Leben gerettet. Denn niemand weiß, wie lange die beiden Hunde in der eisigen Kälte ausharren mussten, bis sie endlich gefunden wurden.

Leider werden jedes Jahr etliche Tiere skrupellos an Autobahnen, auf Parkplätzen oder Feldwegen, ausgesetzt. Viele von ihnen wurden zuvor ganz spontan beim „Züchter von nebenan“, in einer Zoohandlung oder auf Internetportalen gekauft. Nicht selten werden die neuen Familienmitglieder ihren Menschen, dann schon nach kurzer Zeit, zu kompliziert, zu laut, nicht schnell genug stubenrein oder gar zu langweilig.

Tierleben beanspruchen sehr viel Zeit, Liebe und Verständnis

Aus diesem Grund sollte sich jeder Mensch VOR der Anschaffung eines tierischen Mitbewohners Gedanken machen, ob man bereit ist, ein ganzes Tierleben lang, die Verantwortung für einen tierischen Freund zu übernehmen. Manche Hunde, Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen werden schwer krank und bringen hohe Kosten mit sich, manche haben Trennungsangst und können nicht allein bleiben, andere wiederrum brauchen viel Auslauf in der Natur. Jedes Tier hat andere Bedürfnisse. Diesen gerecht zu werden ist oft nicht so unkompliziert, wie es zuerst scheint.

Wer nach ausgiebiger Überlegung, doch zu dem Schluss kommt, einen tierischen Mitbewohner aufzunehmen, sollte diesen IMMER im Tierheim suchen. Denn jedes Jahr landen ca. 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen, die sich nichts sehnlicher wünschen als einen Platz in einem liebevollen Zuhause.

Was DU tun kannst:

  • Möchtest Du einen tierischen Mitbewohner aufnehmen, besuche ein Tierheim. ADOPT DON´T SHOP! Kaufe niemals ein Tier bei einem Züchter oder in einer Zoohandlung!
  • Hast du nicht ausreichend Zeit für einen tierischen Mitbewohner, besuche das Tierheim in deiner Nähe und werde „Gassigeher“ oder kümmere dich um die vielen anderen Tiere, die dringend Pflege und Liebe benötigen.
  • Fordere mit uns ein Heimtierschutzgesetz und unterschreibe diese Petition!
  • Wenn du Zeuge von Missständen wirst, melde diese bei der örtlichen Polizeibehörde und bleibe bei den Tieren, bis sie Hilfe bekommen. Schau nicht weg!

Über den Autor

Jana

Fachreferentin für den Bereich Tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland.

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