Unterhaltung Verschiedenes Zirkus

Zum heutigen Weltelefantentag: 3 Rüsseltiere haben die Hölle hinter sich

Zum heutigen Weltelefantentag berichten wir über ein zumindest kleines Happy End:

Bis vor kurzem bestimmten Elektroschocker, Ketten und stundenlange LKW-Transporte das Leben von Deli, Laika und Maia aus dem Zirkus Renz. Doch das ist jetzt vorbei. Vor wenigen Tagen haben sie im belgischen Zoo Pairi Daiza eine Zuflucht vor dem grausamen Leben im Zirkus gefunden:

Bei einem Gastspiel des Dompteurs Armando Renz im Waiblinger Weihnachtscircus Anfang 2014 haben wir im Elefantenzelt neben den Tieren einen Elektroschocker gefunden. Darüber hinaus waren die Tiere alle angekettet – und das teils auch noch ohne Kettenpolster. Auch der Elefantenhaken stand griffbereit. Ob unsere darauf folgende Anzeige dazu beitragen hat, dass die Tiere jetzt in den Zoo kamen, wissen wir nicht, aber üblicherweise geben Zirkusbetriebe ihre Elefanten nicht freiwillig ab.

Elektroschocker und Zuckerwürfel für die Elefanten von A. Renz
Fixiert an blanken Fußketten: Elefanten bei A. Renz

Auch Zoos können Elefanten kein artgerechtes Leben bieten, aber als Auffangmöglichkeit für misshandelte Tiere aus der Zirkushölle befürworten wir – sofern keine echten Auffangstationen wie beispielsweise Bärenwälder oder die Affenauffangstation AAP zur Verfügung stehen – die Aufnahme von Tieren in zoologischen Einrichtungen.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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