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Wir stellen Aktivisten vor: Wolfgang aus Marburg

„Sei Du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ – Mahatma Gandhi

Was oder wo wäre PETA ohne die zahlreichen und engagierten Aktivisten? Wir sind froh und dankbar, so tolle Unterstützer für die Rechte der Tiere zu haben, die mit gutem Beispiel voran gehen und andere Menschen über Missstände und Tierleid aufklären. Der ehemalige Weltklasse-Boxer und Mitglied der Olympiamannschaft Wolfgang Penzler aus Marburg lässt heutzutage nicht mehr die Fäuste fliegen, aber dafür hat er einen viel größeren Kampf aufgenommen – für die Rechte der Tiere. Dabei scheut er sich auch nicht davor, mal anzuecken. Seine Ansichten und Beweggründe stellen wir nun vor.

Wolfgang organisierte für PETA u.a. eine Demo gegen Zirkus Universal Renz
Wolfgang organisierte für PETA u.a. eine Demo gegen Zirkus Universal Renz

Wann warst du zum ersten Mal für die Tierrechte aktiv?
1958 habe ich Handzettel gegen Tierversuche in Marburg verteilt. Später habe ich an einer Demo gegen das betäubungslose Schächten am 16. Dezember 2006 in Aßlar teilgenommen.

Gab es einen bestimmten Anlass, der dich deinen Lebensstil ändern ließ?
Die Informationen auf der Demo gegen das Schächten haben mich emotional sehr berührt, so dass ich mich von diesem Zeitpunkt an in jeglicher Hinsicht für die Rechte der Tiere einsetze und von diesem Tag an Vegetarier bin.

Früher war Wolfgang Weltklasse-Boxer, heute kämpft er für die Rechte der Tiere
Früher war Wolfgang Weltklasse-Boxer, heute kämpft er für die Rechte der Tiere

Welche ist die häufigste Frage, die du in Sachen Tierrechte zu hören bekommst und wie beantwortest du sie für gewöhnlich?
„Sie kümmern sich hier nur um die Tiere und was ist mit den hungerleidenden Menschen in der dritten Welt?“
Auf diese Frage antworte ich gewöhnlich, dass zwischen Fleischkonsum aus Massentierhaltung und Hungernot ein kausaler Zusammenhang besteht, da für die „Billigfleischproduktion“ sehr viel Wasser und Getreide gebraucht wird.

Gibt es ein Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt? Falls ja, warum?
Massentierhaltung, Tierversuche, Tiere im Zirkus: Qualen, Ängste, Schmerzen der Tiere.
Schächten: Durch eine Undercover-Aktion für PETA habe ich einen Schächtvorgang miterlebt und dabei die „Hölle auf Erden“ gesehen.

Magst du uns von einem Moment/Ereignis erzählen, der/das für dich als Aktivist besonders wichtig war?
Die für PETA durchgeführte Undercover-Aktion eines Schächtvorganges war ein sehr einschneidendes Ereignis. Es brauchte Monate, bis ich mich von dieser Aktion emotional erholt hatte.

Welchen Tipp für Einsteiger-Aktivisten hast du?
Um als Tierrechtler langfristig agieren zu können, ist es sehr wichtig, eine professionelle emotionale Distanz zu wahren.

 

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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