Verschiedenes

Wir stellen Aktivisten vor: Nora aus Stuttgart

„Sei Du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ – Mahatma Gandhi

Was oder wo wären wir ohne die zahlreichen und engagierten PETA Aktivisten? Wir sind froh und dankbar, so tolle Unterstützer für die Rechte der Tiere zu haben, die mit gutem Beispiel voran gehen und andere Menschen über Missstände und Tierleid aufklären. Deshalb wollen wir sie und ihre Ansichten sowie ihre Beweggründe vorstellen. Heute für euch: Nora aus Stuttgart.

1. Wann warst du zum ersten Mal für Tierrechte aktiv?
Es gab keinen genauen Zeitpunkt an dem ich festmachen kann, dass ich nun für Tiere aktiv bin. Ich mochte Tiere schon immer. Aufklärungsarbeit betreibe ich aber aktiv seit der Eröffnung unseres veganen Ladens im April 2013.

2. Hast du einen oder mehrere tierische Mitbewohner?
In unserem Haushalt leben drei Katzen mit uns. Sie sind aus dem Tierschutz und werden seit zwei Jahren vegan ernährt. Es geht ihnen prima und unser Tierarzt befürwortet die rein pflanzliche Ernährung der drei Stubentiger.

3. Gab es einen bestimmten Anlass, der dich deinen Lebensstil ändern ließ?
Es gab keinen konkreten Anlass, eher einen Moment, an dem ich entschieden habe, auszuprobieren, ob ich vegan leben „kann“. Denn dass das richtig ist, war mir schon klar, bevor ich es getan habe. Davor konnte ich es eben bis zu dem Zeitpunkt verdrängen, denn ich habe mir es, wie die meisten Menschen wahrscheinlich, sehr schwierig vorgestellt. Zusätzlich kam hinzu, dass ich einen Kollegen hatte, der schon eine zeitlang vegan war und es sich für mich schon sehr schlüssig und befreiend angehört hat. Beim „perfekten Dinner“ war dann damals zum gleichen Zeitpunkt ein Veganer dabei, der wirklich leckere Sachen gekocht hat. Und da Essen und Genuss sehr wichtig für mich sind, hat mich das überzeugt, es mal für zwei Wochen zu probieren. Nach zwei oder drei Tagen war klar, dass ich das für mich nur so beibehalten kann, da ich mich natürlich auch in den Tagen mit den ganzen Hintergründen beschäftigt habe, die man dann nicht mehr verdrängen kann.

4. Welche ist die häufigste Frage, die du in Sachen Tierrechte zu hören bekommst und wie beantwortest du sie für gewöhnlich?
Da wir seit April 2013 die Kichererbse, einen rein veganen Laden in Stuttgart, betreiben, begegnen mir hier natürlich die meisten Fragen zum Thema Tierrechte und Veganismus. Die meist genannte Frage ist: was ist schlimm daran Milch zu trinken? Das macht doch der Kuh nichts aus, sie muss doch gemolken werden – das gleiche bei Hühnern und Eiern. Ich erkläre dann natürlich die Fakten und die meisten Leute sind wirklich betroffen, weil sie das eben nicht wussten. Genauso wenig, wie ich, bevor ich beschlossen habe, mein Leben zu ändern.

5. Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt? Falls ja, warum?
Tierrechte insgesamt sind mir sehr wichtig und dass das Bewusstsein der Menschen anfängt sich zu ändern. Dass sie bewusster mit sich, ihren Mitmenschen, den Tieren und der Umwelt umgehen.

6. Welchen Tipp für Einsteiger-Aktivisten hast du?
Informieren und einfach machen! Jeder auf seine Weise, es gibt viele Arten, die Welt besser zu machen.

Vielen lieben Dank Nora für deine Unterstützung. Wenn auch Ihr Euch gemeinsam mit uns für Tiere einsetzen wollt, werdet Teil unseres Aktivistennetzwerks.

 

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen