Verschiedenes

Wir stellen Aktivisten vor: Nina aus München

„Sei Du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ – Mahatma Gandhi

Was oder wo wären wir ohne die zahlreichen und engagierten PETA Aktivisten? Wir sind froh und dankbar, so tolle Unterstützer für die Rechte der Tiere zu haben, die mit gutem Beispiel voran gehen und andere Menschen über Missstände und Tierleid aufklären. Deshalb wollen wir sie und ihre Ansichten sowie ihre Beweggründe vorstellen. Heute für euch: Nina aus München.

1. Wann warst du zum ersten Mal für Tierrechte aktiv?
Als ich beschlossen habe, keine Tiere mehr zu essen. Das war, nachdem ich mit 12 Jahren plötzlich kombiniert habe, dass Fleisch ja aus süßen, kleinen Schweinen hergestellt wird. Die Erkenntnis, dass Milch und Eier eigentlich noch fast schlimmer sind, kam dann erst ein paar Jahre später. Ich habe mich danach selbstständig durch Aufklärungs- und Freiwilligenarbeit gegen die Unterdrückung der Tiere eingesetzt. Seit meinem Praktikum bei PETA in Stuttgart letztes Jahr bin ich jetzt aber auch bei Demos aktiv.

2. Hast du einen oder mehrere tierische Mitbewohner?
Nein, leider nicht. Dadurch, dass ich sehr viel reise und lerne, lässt sich das zeitlich nicht einrichten. Ich hätte wahnsinnig gerne einen Hund. Im Tierheim sehe ich oft, wie die abgegebenen Hunde dort leiden. Vielleicht kann ich später einem ein besseres Leben schenken.

3. Gab es einen bestimmten Anlass, der dich deinen Lebensstil ändern ließ?
Ich hatte das Glück, dass meine damalige beste Freundin und ihre Mutter Vegetarier waren. Dadurch bin ich erst auf die Idee gekommen, wie ungerecht es doch ist, uns willkürlich über die anderen Säugetiere zu stellen. Als ich daraufhin nur ein paar Bilder von dem Schlachtungsprozess in meinem Erdkundebuch gesehen habe, war für mich klar, dass ich bei dieser Grausamkeit nicht mehr mitmachen will. Die Tiere können nichts dafür und haben es meiner Meinung nach nicht verdient, dass wir sie so behandeln, oder?

4. Welche ist die häufigste Frage, die du in Sachen Tierrechte zu hören bekommst und wie beantwortest du sie für gewöhnlich?
„Nina, es gibt doch so viel schlimmere und wichtigere Dinge auf der Welt, wieso setzt du dich nicht dafür ein?“ Nun, ich kann nicht beurteilen, was ungerechter ist. Soziale Ungerechtigkeit? Umweltverschmutzung? Für mich hört der Aktivismus auch nicht bei Tierrechten auf, auch in anderen Themen muss einiges getan werden, wie zum Beispiel beim Asylrecht. Es geht auch nicht darum, alles richtig zu machen, wer schafft das schon? Durch meine vegane Lebensweise kann ich jedoch einen kleinen Teil dazu beitragen, die Welt zu einer besseren zu machen.
Eins muss ich bei dieser Frage aber auch noch loswerden: Meistens frühstücke ich Müsli mit Obst. Manchmal werde ich dann gefragt, ob es nicht ungesund ist vegan zu leben, während sie dabei sind ein Wurstbrot mit einer dicken Schicht Butter essen. Darauf hab ich dann schon fast keine Lust mehr zu antworten.

5. Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt? Falls ja, warum?
Mir ist die Aufklärung über die Massentierhaltung besonders wichtig. Man kann sich nicht einmal vorstellen, wie viele tausend Tiere jetzt im Moment in Deutschland in riesigen Anlagen eingesperrt sind, ohne Licht und Platz. Dafür aber mit viel Dreck und Antibiotika. Viele vergessen dabei, dass es sich dabei um tausend verschiedene Individuen handelt und jeder einzelne den Willen zu überleben hat. Mit einer einzigen Kuh mögen viele noch Mitleid haben, kaum sind es aber tausende, verlieren viele Menschen ihr Mitgefühl.

6. Magst du uns von einem Moment/Ereignis erzählen, der/das für dich als Aktivistin besonders wichtig war?
Ein einzelner Moment fällt mir gerade gar nicht ein. Es sind aber die Momente, an denen man eine positive Rückmeldung erhält. Wenn mir jemand sagt, dass es wichtig ist sich für die Schwächeren einzusetzen oder wenn ich merke, dass ein gerettetes Tier sich freut wieder ein schönes Leben zu haben.

Vielen lieben Dank Nina für deine Unterstützung. Wenn auch Ihr Euch gemeinsam mit uns für Tiere einsetzen wollt, werdet Teil unseres Aktivistennetzwerks.
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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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