Video: Unfassbare Tierquälerei in australischem Milch-Betrieb
Verschiedenes

Video: Unfassbare Tierquälerei in australischem Milch-Betrieb

Kälber werden mit einem Hammer totgeprügelt. Kranke und lahme Tiere, die tagelang ohne medizinische Versorgung dahinvegetieren. Eine Kuh wird nach mehreren Tötungsversuchen am Hals durch den Schlamm gezogen. Dies sind nur einige Schlaglichter des Tiermissbrauchs, den ein Augenzeuge in Australien aufdecken konnte. Zwischen Juli und November 2016 hatte er den Tiermissbrauch in diesem Milch-Betrieb dokumentiert. Der Betrieb ist Teil der ältesten und zweitgrößten Milch-Kooperative Australiens.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=TmZ8wXaQG9Q

Geburtsqualen

Eine Kuh namens Tammy war hochschwanger. Um das Baby gewaltsam aus ihr herauszuziehen, setzte der Betrieb eine Maschine – einen sogenannten „calf puller“ – ein. Tammy schrie vor Angst und Schmerzen, konnte der Tortur aber nicht entkommen. Denn ein Metallgestell umfasste ihre Hüften. Das Kalb starb während der Geburt, Tammy einige Tage später. Sie wurde nach dieser Qual nicht einmal tierärztlich versorgt.

Gewaltsamer Umgang

Wenn Kälber die Geburt überlebten, wurden sie ihren Müttern schon nach kurzer Zeit weggenommen. In dem Video ist zu sehen, wie die Mütter ihren Kindern verzweifelt nachlaufen. Der Umgang mit den Kälbern war gleichermaßen achtlos bis tierquälerisch. Wie ein Sack Kartoffeln wurde ein Kalb auf eine Ladefläche geworfen.

Unprofitabel = Tötung

Galt ein Kalb nicht mehr als profitabel, wurde es getötet. Einem Kalb wurde siebenmal mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen, bevor es endlich tot war. Die Bilder sind kaum zu ertragen. Der Mitarbeiter kommentiert die Szene noch mit den Worten: „Du kannst da immer und immer wieder draufschlagen, Alter.“

Auch kranke oder verletzte Tiere wurden qualvoll umgebracht. Unerfahrene Mitarbeiter schossen Kühen mit dem Bolzenschussgerät mehrmals in den Kopf. Doch eine Kuh bewegte ihre Beine sogar noch, als der Traktor sie schon am Hals wegzog. Die toten Körper ließ man einfach verrotten oder warf sie in eine Grube. Eine Kuh war während der Geburt gestorben; man entsorgte sie, während ihr Kalb noch zum Teil in ihr steckte.

Alltägliche Tierquälerei für Milch

Doch auch im normalen Alltag des Betriebs litten Tiere schrecklich. Kühe wurden regelmäßig mit Elektrostäben traktiert. Man stanzte den Tieren ohne Schmerzmittel Löcher in die Ohren. Kranke und lahmende Kühe wurden oft tagelang nicht tierärztlich versorgt. Und Kühe, die es nicht mehr schafften aufzustehen, wurden immer wieder getreten und beschimpft.

Was tun?

PETA Asia hat den Fall den Behörden gemeldet. Das unfassbare Leid innerhalb der weltweiten Milchindustrie wurde bereits mehrfach aufgedeckt, natürlich auch in deutschen Betrieben. Kuhmilch ist für Kälber gedacht: Wenn ihr nicht zum Leid von Kühen und ihren Kindern beitragen wollt, steigt um auf vegan. Mit unserem Veganstart-Programm geht das ganz einfach!

Schlagwörter:

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen