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Video: Löwe in Safaripark für Fotoaufnahmen unter Drogen gesetzt

Es sind schockierende Aufnahmen: Ein scheinbar furchtbar müder junger Löwe muss als Requisite für die Urlaubsbilder von Touristen herhalten. Ereignet hat sich die Szene im Taman Safari Park. Der völlig benommene junge Löwe versucht seinen Kopf hinzulegen, doch ein Mitarbeiter des Parks stößt ihn für das Touristenfoto immer wieder nach oben.

Wildtiere, die für Fotoaufnahmen missbraucht werden, werden ihren Müttern oft schon kurz nach der Geburt entrissen und sind dann extremem Stress ausgesetzt. Einige werden körperlich misshandelt, wenn geldgierige Tieraussteller sie zwingen, mit lächelnden Touristen zu posieren. Sobald die Tiere keine Babys mehr sind und für die Aufnahmen zu groß und zu gefährlich werden, sperrt man sie normalerweise weg oder sie werden getötet.

Solche und ähnliche Szenen sind zwar schockierend, aber leider keine Ausnahme. In ganz Asien kann man in Zoos, Safariparks und selbsternannten „Auffangstationen“ Bilder mit Tieren machen, die eigentlich in die Wildnis gehören. Dabei geht es einzig und allein um den Profit der Betreiber. So werden die Tiger im berühmten thailändischen Tigertempel stark ruhiggestellt, geschlagen und jeden Tag stundenlang in der glühenden Sonne angekettet, damit Touristenscharen für Fotoaufnahmen bezahlen – nur um dieser „Auffangstation“ den erhofften Profit zu bringen.

Was ihr tun könnt:

Bitte lasst euch niemals zu einem Touristenfoto mit Tieren hinreißen und besucht keine Einrichtung, die mit Tieren Profit macht. Wer diesen indonesischen Park oder ähnliche Orte finanziell unterstützt, finanziert damit Tierquälerei. Auffangstationen, die von Urlaubern ruhigen Gewissens besucht werden können, stellen ihre Schützlinge nicht für Shows oder Trekkingtouren zur Verfügung. Bittet auch eure Freunde und Familienmitglieder, die Augen offen zu halten, um im Urlaub nicht in tierquälerische Touristenfallen zu tappen.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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