Ernährung Verschiedenes

Verbrauchertäuschung: „sicheres Fleisch“

Verbraucherzentralen oder Ministerien sprechen gerne davon, dass es in Deutschland nur „sicheres Fleisch“ im Handel gäbe. Wenn man aber die Nachrichten aus der Presse etwas genauer betrachtet, dann merkt man sehr schnell, dass nur eines sicher ist: Profit steht über Gesundheit.

Beweis gefällig?

Ein Fleischskandal jagt den anderen, dazu kommen Listerien im Käse und Dioxin in Eiern. Seuchen wie BSE und Rindertuberkulose haben vielen Tieren vorzeitig das Leben gekostet und treten in Deutschland auch noch immer auf. Und dann wären da ja noch die vielen bekannten, aber verharmlosten, Infektionsgefahren wie Salmonellose und Campylobacteriose. Kostenlos zum Schweineschnitzel gibt es natürlich noch Hormone, die der Sau zur Fruchtbarkeitssteigerung gespritzt werden. Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch ohne Probleme eine Antibiotikaresistenz durch multiresistente Keime ergattern und somit können harmlose Infektionen tödlich ausgehen.

Und was ist mit der gesetzlich erforderlichen Fleischbesschau? Für jedes Tier hat der Veterinär 2,5 Sekunden Zeit, oft wird aber nicht einmal diese kurze Zeit eingehalten. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Statt die Zustände in der Tierhaltung zu ändern überlegen die Verantwortlichenn allerdings schon seit langer Zeit, Fleisch, ähnlich wie in anderen Ländern, chemisch behandeln zu lassen, um Krankheitserreger abzutöten. Guten Appetit!

Sicher dagegen ist: Fleisch gehört ans lebendige Tier, Milch gehört den Kälbchen und Eier sind das Ovulationsprodukt der Henne und daraus soll ein Küken schlüpfen.

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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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