TV-Jäger erschießt Puma und erntet SHITSTORM
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TV-Jäger erschießt Puma und erntet SHITSTORM

Kanada Steve Ecklund Puma
© facebook / Cabela's Ambassador - Steve Ecklund

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man ein anderes Lebewesen völlig kaltherzig aus dem Leben reißen kann, um anschließend mit der blutverschmierten Leiche für ein Foto zu posieren. Wie kann man sich selbst dafür feiern, ein unschuldiges und fühlendes Geschöpf getötet zu haben? „Geisteskrank” nannte Theodor Heuss die Jagd und ich komme nicht umhin, ihm beizupflichten.

Ein kanadischer TV-Sender sieht das wohl nicht so. Er strahlt regelmäßig die Sendung The Edge aus, bei der Jäger Tiere vor laufender Kamera jagen und töten. Einer dieser TV-Jäger trieb das Grauen nun auf die Spitze, als er folgendes Foto auf Facebook postete:

Wie ein überdimensionales Plüschtier liegt der erschosse Puma neben dem grinsenden Jäger. Wirklich kein Wunder, dass diese grausige Aufnahme für einen Shitstorm auf den sozialen Kanälen sorgte. Ein so anmutiges und stolzes Tier, getötet für ein albernes Foto. Der Jäger selbst konnte diese Aufregung nicht verstehen, schließlich hätte er doch alle Teile des Pumas „verwertet”.

Aber vielleicht liegt genau hier das Problem: Als Fleischesser kann man sich zwar über provokante Jagdbilder wie dieses aufregen (und das zurecht), doch fehlen einem die Argumente, warum es schlechter ist, einen Puma zu essen als ein gequältes Schwein aus der Intensivtierhaltung. Das Schwein empfindet, wie jeder Mensch, jeder Puma, jeder Hund, jede Katze, jede Kuh, jedes Huhn und sogar jeder Fisch Schmerz und Leid. Auch wenn wir das möglicherweise anders vorgelebt bekommen haben: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie in irgendeiner Weise nutzen oder töten. Sie haben ihr eigenes Leben und wir haben nicht das geringste Recht, es ihnen zu nehmen.

Deshalb möchte ich an Euch alle appellieren: Bitte streicht das Fleisch aller Tiere von Euren Tellern. Lasst uns Fleisch zu einem No-Go machen. Erst dann kann auch das Jagen faszinierender Wildtiere aufhören. Denn ändern sich so die gesellschaftliche Norm, dann gib es auch keine Legitimation mehr für antiquierte tierquälerische Praktiken.

Verzichten müsst Ihr dafür nicht: Es gibt zahlreiche köstliche Fleisch-Alternativen, die Ihr kaufen oder selbst zubereiten könnt:

Vielen Dank im Namen aller Tiere.

Über den Autor

Bella

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.

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