Training nach den Methoden von Cesar Millan: Hund stirbt!
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Training nach den Methoden von Cesar Millan: Hund stirbt!

Hund tot

Cesar Millan Methode tötet Hund

In Fürstenfeldbruck engagierte eine Hundehalterin einen Hundetrainer, der ihren angstaggressiven Hund ausbilden sollte. Ein Training, das auf den brutalen Methoden des gewalttätigen Cesar Millan beruhen sollte, und welches der Hund mit seinem Leben bezahlte.

Der Trainer legte für ein Unterwerfungsritual dem Hund Schlingen um Hals und Schnauze an.

Diese Würgeleinen können nicht nur Verletzungen an Luft- und Speiseröhre, Kehlkopf oder Halswirbelsäule hervorrufen, sondern wie in diesem Fall auch töten, da sie keinen „Zugstopp“ besitzen.

Als der Hund ausrastete, zog der Hundetrainer den Hund an der Leine hoch, sodass der Hund mit den Beinen heftig strampelte und schrecklich schrie, bis er sich nicht mehr rührte. Der Hund erstickte aufgrund von zu viel Druck auf Kehlkopf und Luftröhre.

Das Verfahren gegen den Hundetrainer wird nach einer Zahlung von 2.800 Euro eingestellt und er darf weiterhin mit seinen qualvollen Methoden Hunde trainieren.

Ist Cesar Millan kein Hundeflüsterer?

Viele Hundetrainer setzen auf die gewaltvollen Methoden von Cesar Millan. Der selbsternannte „Hundeflüsterer“ arbeitet mit grausamen Erziehungsmethoden, Druck und Gewalt. Sein Ziel ist es, sich als Rudelführer zu behaupten und die Hunde durch einschüchternde Methoden gefügig zu machen. Mit „Hundeflüsterei“ hat das keineswegs etwas zu tun.

Er wirbt damit, auch gefährliche Hunde zu retten und sie ruhig zu stellen. Jedoch bewirkt er mit seinen Trainingsmethoden auf lange Sicht genau das Gegenteil. Durch seine Zwangsmaßnahmen und Bestrafungstechniken wie Tritte in die Nierengegend, Strangulieren durch Zughalsbänder, Einsatz von Stachelhalsbändern und Elektroschockhalsbändern versucht er die Tiere gefügig zu machen. Mit lauten Zischlauten verängstigt er die gestressten Vierbeiner zusätzlich. Viele von ihnen verfallen in eine sogenannte „erlernte Hilflosigkeit“. Die größte Gefahr dieser furchteinflößenden Methoden besteht vor allem darin, dass die Hunde sich aus ihrer Angst irgendwann zu wehren beginnen. Er macht aus verängstigten Hunden tickende Zeitbomben.

Woran erkenne ich einen guten Hundetrainer?

Gute Hundetrainer arbeiten immer mit positiver Bestärkung. Die Tiere werden niemals angeschrien und es wird niemals mit körperlicher Gewalt gearbeitet. Auch ein Leinenruck, ein Würgehalsband oder Stachelhalsband sind „No-Go“-Erziehungsmethoden.

Der tierische Freund sollte niemals den Spaß am Lernen verlieren. Auch soziale Kontakte mit anderen Artgenossen sollten in der Hundeschule kein Tabu sein. Ein Schnuppertermin sollte von jeder guten Hundeschule angeboten werden.

Verlasse dich bei der Wahl einer Hundeschule auch auf dein Bauchgefühl, fühlt sich dein Vierbeiner gut? Besucht er gerne die Hundeschule und hat Spaß am Lernen und mit seinen Artgenossen?

Dann kannst du Dir sicher sein, die richtige Hundeschule gewählt zu haben!

Über den Autor

Jana

Fachreferentin für den Bereich Tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland.

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