Ernährung Verschiedenes

Schweiz: Hummer soll nur noch betäubt im Topf landen

© iStock.com/Natalia Bratslavsky

Vorbildfunktion für Europa: Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen  zeigt Mitgefühl mit Krebstieren. Denn Hummer, Krabben, Krebse und Garnelen erleben eine wahre Tortur, bis sie auf den Tellern landen. Der Bund soll ihnen nun einen Teil des Leids ersparen und stärkt die Schutzbestimmungen.

Wie die Schweiz Krebstiere schützen möchte

Künftig sollen laut BLV Hummer, Langusten und Krabben betäubt werden, bevor sie im Kochtopf landen. Eine Betäubung über Elektroschocks ist möglich. Dies würde zusätzliche Technik in der Küche nötig machen, was letztendlich dazu führen würde, dass weniger Hummer verkauft werden und leiden müssen. Die am Montag vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen  vorgelegte Verordnungsänderung soll auch die Transportbedingungen verbessern: Die Hummer sollen im Wasser gehalten werden. Die Vernehmlassung („Genehmigungsverfahren“) dauert bis 7. Februar.

Krebse – furchtbares Leid zwischen Fang und Tod

Auch in der Schweiz gerät der grausame Umgang mit Krebstieren zunehmend in Kritik. Die Tiere werden teils wochenlang ohne Nahrung, mit abgebrochenen Fühlern und gefesselten Scheren in Kartons, Styroporboxen, kahlen Becken oder gar Plastiktüten eingepackt und zusammengepfercht, bevor sie lebend in kochendes Wasser geworfen werden. Dabei haben Studien gezeigt, dass Krebstiere Schmerzen und Angst empfinden.

Wie hilft PETA Krebstieren?

Wir werden auch in Deutschland das BMEL auffordern, dem Beispiel der Schweiz zu folgen. Wir werden weiterhin Tierschutz- und Tierrrechtsverstöße anzeigen. Erst letzte Woche haben wir Prohoga angezeigt, weil sie lebende Hummer in trockene Plastiktüten verpacken wie Gemüse – ein Verstoß gegen die Tierschutzschlachtverordnung. Auch Metro und Scheck-In verkaufen noch Hummer.

Wir brauchen D E I N E Hilfe:

Bitte schreibe eine freundliche Nachricht an Prohoga, Scheck-in und an Metro und fordere sie auf, keine Hummer mehr zu verkaufen. Weder lebend noch tot.

Vielen Dank!

 

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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