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Schleichkatzenkaffee sorgt für Tierleid

gefangene Schleichkatzen c-PETA Asien
gefangene Schleichkatzen c-PETA Asien

Kopi Luwak, auch Civet-Kaffee, Coffee Alamid, oder Schleichkatzenkaffee genannt, ist in den USA und Europa noch recht unbekannt, doch in Indonesien und auf den Philippinen sorgt er für schlimme Tierqualen.

Der Civet-Kaffee wird aus den roten Kaffeefrüchten „hergestellt“. Genau genommen muss die Schleichkatzenart Fleckenmusang die Bohnen erst essen, damit die Bohnen in ihrem Verdauungstrakt fermentiert werden können und als etwas bitteres Endprodukt wieder ausgeschieden werden. Durch diesen Prozess sind die Bohnen etwas schokoladiger, jedoch auch muffiger.

gefangene Schleichkatzen c-PETA Asien
gefangene Schleichkatzen c-PETA Asien

Für ein Kilo dieses Kaffees können bis zu 1.200 € verlangt werden.
Gleichzeitig müssen zahlreiche Tiere für die Produktion diese angeblichen Luxusproduktes leiden. Nur am Gewinn orientiert, werden die Schleichkatzen entweder gezüchtet oder als wild lebendes Tier eingefangen. Danach werden Sie voll gestopft mit den Kaffeebeeren und fristen in engen Käfigen ihr Dasein.

Dabei kann jeder helfen diese Leiden und ein Leben in Enge zu verhindern. Bitte trinkt keinen Civet-Kaffee und klärt auch eure Freunde über die grausame Produktion auf. Die Wildkatzen haben ein Leben in Freiheit verdient und auch die gezüchteten Schleichkatzen konnten niemals in ihrem Leben die Freiheit erleben. Und das alles nur für eine muffige Kaffeebohne und wegen der Geldgier der Hersteller. Eigentlich kann man diese Art von Ausbeutung mit der Hennenhaltung in der Eierindustrie vergleichen. Überall auf der Welt werden Tiere gefangen, eingesperrt ausgebeutet und unterdrückt. Die Änderung von Konsumgewohnheiten ist der erste Schritt zu zeigen, dass man nicht länger zu bestimmten Praktiken beitragen möchte.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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