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Rituelle Tieropfer im europäischen Fußball?!?

UPDATE *** 28.8.2013***

Die UEFA hat schnell und deutlich auf den Brief von PETA UK reagiert: In dem Brief an FC Shakhter Karagandy, der PETA UK vorliegt, bezeichnet die UEFA die Tötung des Tieres als vollkommen unangebracht und warnt zugleich, dass jede ähnliche Tat zu Disziplinarmaßnahmen gegen den Club führen würde. Momentan sieht es aber leider so aus, als würden die Kasachen es drauf ankommen lassen

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An einem Tag, an dem ein 99 Millionen Deal für einen einzigen Spieler (!) im Raum steht, darf eine andere unglaubliche Sache, die den europäischen Fußball angeht, nicht untergehen. Zwar fiel die deutsche Berichterstattung über das Champions League Quali-Spiel FC Shakhter Karagandy (Kasachstan) gegen Celtic FC (Schottland) spärlich aus, doch schaut man sich in der englischsprachigen Presse dazu um, erfährt man erschreckende Hintergrundinformationen zum Spiel:

Management und Spieler von Shakhter Karagandy schlitzten die Kehle eines schwarzen Schafes im Stadion auf, ein Ritual um Glück für das bevorstehende Spiel heraufzubeschwören. Offensichtlich ist dieser blutige Brauch mittlerweile bewährt, Medienberichten zufolge tötet die Mannschaft schon die ganze Saison vor jedem Heimspiel Tiere.

PETA UK fordert nun UEFA Präsident Michel Platini dazu auf, rituelle Schlachtungen im europäischen Fußball zu verbieten. Rituelle Tieropfer haben schlichtweg keinen Platz in unserer Gesellschaft!

Die UEFA muss hier schnell handeln und sicherstellen, dass kein weiteres Blutvergießen das Fußballvergnügen trübt. Erinnert man sich an die (freundlich gesagt) zurückhaltende Reaktion im Umgang mit den Hundetötungen anlässlich der EM 2012 in der Ukraine, so ist dies jedenfalls zu hoffen…

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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