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PETA USA zeigt erschreckende Bilder aus „No-Kill-Shelter“

(c) PETA


Update am 27. Juni 2012:
Erfolg für PETA USA!

Nachdem PETA USA Ende Februar 2012 mit den erschreckenden Bildern verwahrloster und kranker Katzen aus dem No-Kill-Shelter Caboodle-Ranch an die Öffentlichkeit ging, entschied ein Richter nun für das Wohl der Tiere: keine der 700 geretteten Katzen muss zurück an den Ort ihres Leidens! Darüber hinaus wurde auch festgelegt, dass auf der Caboodle-Ranch prinzipiell keine Tiere mehr gehalten werden dürfen, da ihnen die notwendige Pflege nicht zugekommen ist und die Verantwortlichen nicht in der Lage sind, für Tiere zu sorgen.

Wir freuen uns mit PETA USA, dass der Erfolg ihrer monatelangen Ermittlungen auf der Caboodle-Ranch nun auch juristisch gesichert und das offensichtliche Leid der Tiere offiziell bestätigt wurde. Dem Ermittlerteam danken wir für ihren engagierten Einsatz und wünschen den geretteten Katzen ein glückliches und gesundes Leben.

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Das Recherche-Team von PETA USA hat die Ergebnisse ihrer neuen, intensiven Ermittlung veröffentlicht: Auf der Caboodle Ranch, Inc., einer „Katzenhilfe“-Station in Madison County, Florida, fand das Undercoverteam entsetzliche Umstände vor: fast 500 Tiere müssen unter katastrophalen Bedingungen vor sich hin vegetieren, die Katzen leiden an Krankheiten und chronischer Vernachlässigung.

Das sogenannte „No-Kill“-Tierheim schläfert keine Tiere ein – kann aber den Katzen entgegen eigener Behauptungen kein glückliches und gesundes Leben bieten! Die Anlage, die im Wesentlichen von einer Person „betreut“ wird, ist baufällig und schimmelig, überall riecht es nach Ammoniak. In den überfüllten Zwingern und unmöglich zu desinfizieren Holzschuppen müssen die reinlichen Katzen ihr Leben zwischen Müll, Erbrochenem, Kakerlaken und Maden verbringen.

Wegen der fehlenden tierärztliche Versorgung und den schlimmen hygienischen Umstände können sich die grassierenden Infektionen ungehindert ausbreiten. Die Tiere leiden und sterben an Krankheiten, die durchaus behandelbar sind! Katzen mit hochansteckenden und gefährlichen Krankheiten wie der Immunschwächekrankheit Felines Immundefizienz-Virus (FIV) werden nicht von der Gruppe getrennt. Auf der Anlage haben die PETA-Ermittler unzählige tote Katzen bzw. ihre sterblichen Überreste gefunden.

Es ist leicht, sich damit zu brüsten, keine Tiere einzuschläfern und einen schönen Schein vom friedlichen Leben zu präsentieren. Doch wie grausam ist es, den Katzen ein lebenslanges Leiden aufzubürden – ohne eine Chance auf Besserung! Wie sehr müssen die Menschen, die in diesen „Tierheimen“ arbeiten, ihre Augen vor den Qualen und dem Sterben der Tiere verschließen!

In diesem einen Fall konnte die 5-monatige Recherche helfen: basierend auf PETAs Ermittlung wurden die Behörden aktiv und haben den Gründer und Verantwortlichen der Katzenhölle wegen Tierquälerei angeklagt. Die Katzen wurden beschlagnahmt und in Sicherheit gebracht.

Es handelt sich hier nicht um einen Einzelfall, wie etwa diese Ermittlung zeigt. Obwohl schreckliche Bilder das Leid der Katzen auch aus dem „Tierheim“ von Elizabeth Owen, das sich Sacred Vision Animal Sanctuary nennt, dokumentieren, verfolgen die Behörden die Tierquälerei nicht effektiv. Elizabeth Owen hält weiterhin Katzen.

In den USA werden jährlich 6 bis 8 Millionen Tiere abgegeben. Einrichtungen wie die Caboodle Ranch oder die Sacred Vision Animal Sanctuary sind für viele Tiere die lange Endstation eines leidvollen Lebens, das nie eine Chance hatte.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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