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Osterfeuer: Kaninchen bei lebendigem Leib verbrannt

Bei einem Osterfeuer in Dortmund sind am Karsamstag zwei Kaninchen bei lebendigem Leib verbrannt. „Zwei brennende und vor Schmerzen schreiende Kaninchen krochen zum elenden Krepieren aus dem Feuer zwischen die Zuschauer“, so schildert ein Besucher den Vorfall in der Presse. Ob die Auflagen der Stadt Dortmund für das Osterfeuer von den Veranstaltern eingehalten wurden, ist bislang noch unklar. So darf das Brennmaterial frühestens 14 Tage vor dem Verbrennen aufgeschichtet und muss am Tag der Veranstaltung umgeschichtet werden.

Brauchtumsfeuer – Tödliche Gefahr für Wildtiere

Die Reisighaufen, aus denen Oster- und andere Brauchtumsfeuer bestehen, werden von zahlreichen Vogel- und Insektenarten sowie Igeln, Kaninchen und Hasen als Unterschlupf genutzt. Wenn sich dann plötzlich Menschenmassen um das vermeintlich sichere Versteck tummeln, verharren die Tiere dort aus Angst und bemerken die tödliche Gefahr erst, wenn es schon zu spät ist.

Schutzmaßnahmen oftmals unzureichend

Auch wenn das Brennmaterial erst wenige Tage vorher aufgeschichtet oder einige Stunden vor dem Anzünden umgeschichtet wird, kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass sich ein Tier kurzfristig darin versteckt. Deshalb empfiehlt es sich, das Brennmaterial erst wenige Minuten vor dem Anzünden aufzuschichten oder – wenn man ganz sicher gehen will, dass keine Tiere zu schaden kommen – besser ganz auf Oster- und andere Brauchtumsfeuer zu verzichten.

Was Du tun kannst

Wenn in Deiner Stadt eine Veranstaltung mit einem Brauchtumsfeuer stattfinden soll, weise den Veranstalter auf die Gefahr für Wildtiere hin und bitte ihn, auf das Feuer zu verzichten. Soll das Feuer dennoch stattfinden, bitte den Veranstalter das Brennmaterial unbedingt erst kurz vor dem Anzünden aufzuschichten.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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