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Natur & ihre gar nicht so verborgenen Schätze

Klein, süß, neugierig, verfressen: Die Nutrias. Sie sind einer dieser „gar nicht so verborgenen Schätze“ und leben in Oberriexingen (Kreis Ludwigsburg) direkt vor der Haustür. Vor meinem Umzug dorthin hatte ich noch nie etwas von diesen Tieren gehört, aber Wikipedia hat mir verraten, dass diese Nagetiere in ihrem Erscheinungsbild dem eines Bibers ähneln, allerdings nicht näher mit diesen verwandt sind. Und tatsächlich, da waren sie. Sie haben einen Bau an der Enz, direkt am Fußweg. Und Enten und Gänse wohnen da auch. Die kleinen Nager sind sehr neugierig und kamen direkt angelaufen. Es war toll anzusehen, wie die Tierchen Männchen machten und auch die Interaktionen mit ihren Freunden und Verwandten waren schön zu beobachten. Was für ein Erlebnis!

Nutrias in ihrem natürlichen Lebensraum
Nutrias in ihrem natürlichen Lebensraum

Da kamen mir folgende Fragen auf: Warum muss man in einen Zoo gehen, wenn man so etwas Tolles direkt vor der Haustür hat? Wie kann man Tiere nur einsperren? Wie kann man Freude daran haben, sich ein Tier anzusehen, das in all seinen Handlungen und seinem Wesen fernab seiner Natur ist? Wie kann man Freude daran haben, sich ein Tier anzusehen, das für das menschliche Entertainment leidet, womöglich noch eine Verhaltensstörung entwickelt?
Es bringt einem so viel mehr, ein Tier in seinem natürlichen Umfeld zu sehen und zu beobachten.
Natürlich leben nicht überall wilde Nutrias, aber dann sicher andere tolle Arten. Sei es ein Vogel oder ein Reh. Jedes Wildtier hat seine eigene Besonderheit, aber eine haben alle gemein: Sie sind frei! Halte einfach die Augen bei einem Waldspaziergang offen und auch du wirst ein Tier in freier Wildbahn beobachten dürfen.

Solltest du ein Wildtier beobachten können, ist es nur wichtig, dass du das Tier nicht bedrängst. Wenn es nicht zu dir kommen mag, mag es nicht. Akzeptiere es. Fang nicht an, hinter ihm herzulaufen und womöglich noch laut zu rufen. Du möchtest ihm immerhin keine Angst machen. Auch solltest du das Tier nicht anfassen. Dies trifft insbesondere auf Jungtiere zu. Durch den menschlichen Geruch könnte es sein, dass die Mutter ihr Kind nicht mehr annimmt.

Die Natur hat so vieles zu bieten, oft direkt vor der Haustür. Man muss nur offen dafür sein und die Augen offen halten 🙂

Solltest du mal ein verletztes oder verwaistes Wildtier finden, erfährst du hier ein paar Infos, wie du damit umgehen solltest.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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