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NATO-Gipfel in Warschau: Trudeau von Robbe verfolgt

Zu den Anforderungen, die ein Staatschef erfüllen muss, gehört auf jeden Fall die Reisebereitschaft. Staatsbesuche, internationale Gipfel, Klimakonferenzen – jedes Jahr müssen die Präsidentinnen und Premierminister durch die ganze Welt reisen, um die Interessen ihres Landes zu repräsentieren. Diese Anforderungen gelten aber auch für Aktivistinnen von PETA, die oft keine Mühe scheuen und weite Strecken fahren, um die Interessen der Tiere zu repräsentieren. Diesmal trafen Staatschefs und Aktivisten in Warschau beim NATO-Gipfel aufeinander.

Ein fortschrittlicher Premierminister

Eigentlich ist der neue Premierminister von Kanada, Justin Trudeau, ein richtig netter Kerl. Er spricht sich offen für Gleichberechtigung  und LGBT-Rechte aus, heißt syrische Geflüchtete willkommen und findet trotz seiner vielen Treffen auch mal Zeit, um mit seinem 8-jährigen Sohn (er nimmt zu Staatsbesuchen öfters seine Familie mit) das Wissenschaftsmuseum in Warschau zu besuchen. Deshalb ist es für viele unverständlich, wieso er immer noch nichts gegen die Subventionen für das Robbentöten, das seit Jahren in seinem Land praktiziert wird, unternommen hat.

Eine Robbe, die um die Welt reist

Diese Frage stellen sich auch PETA-AktivistInnen, deshalb reisen sie dem Premierminister hinterher und versuchen immer wieder auf das Schicksal von Robben, von denen immer noch Zehntausende an Kanadas Ostküste getötet werden, hinzuweisen. Bislang hatte Trudeau die Möglichkeit die Robbe bei seinem Treffen mit US-Präsident Obama in Washington und dem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in New York zu treffen. Deshalb war es auch klar, dass die Robbe auch nicht beim NATO-Gipfel in Warschau fehlen darf.

Subventionen für Robbentöten beenden

Es mag schon fast an einen Kinofilm erinnern: Du sitzt bequem in deiner Limousine auf dem Weg zum Gipfeltreffen, schaust aus dem Fenster und da steht sie, die Robbe, die ein Schild mit der Aufschrift „Trudeau: Beende das Robbentöten zu kommerziellen Zwecken!“ steht. Was geht da im Kopf eines Politikers vor? Wir hoffen jedenfalls, dass die Aktionen immer wieder für Gesprächsstoff unter den Delegierten sorgen. Und natürlich auch darauf, dass Trudeau sich nicht nur als Menschen- sondern auch als Tierfreund erweist und – ähnlich wie Norwegen – die staatlichen Subventionen für das Robbentöten beendet.

Wenn auch du Justin Trudeau auffordern möchtest das Robbentöten zu beenden, kannst du das HIER tun.

 

Über den Autor

Andrzej

Andrzej ist Koordinator für Osteuropa bei PETA Deutschland und ist am Ausbau der Tierrechtsbewegung in dieser Region interessiert.

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