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Munchkin spendet eine Million Dollar für die erste Orca-Auffangstation

Der Geschäftsführer von Munchkin, eine Firma, die sich dafür einsetzt, dass Babys einen guten Start ins Leben haben,  verspricht eine Million Dollar in den Bau einer Meeres-Auffangstation zu investieren – für die Orcas, die bei SeaWorld gefangen sind.

Munchkin verhilft folglich nicht nur Babys zu einem guten Start, sondern auch Orcas zu einem besseren Leben.

Diese Meeresauffangstationen würden den Tieren ein Zuhause bieten, das ihrem  natürlichen Umfeld ähnelt, viel Platz zum Schwimmen und die Möglichkeit, mit anderen Walen zu interagieren. Sie wären nicht mehr gezwungen, unnatürliche Kunststücke aufzuführen.

Steve Dunn, der Geschäftsführer von Munchkin, kam auf die Idee, das Geld zu spenden, nachdem er den Dokumentarfilm Blackfish gesehen hatte und mehr über das Leben der gefangenen Wale erfuhr.

Als Dunn, der unter Klaustrophobie leidet, ein RMT machen musste, wurde ihm klar, wie sich die Orcas in Gefangenschaft in den engen Betonbecken fühlen müssen.

Dunn versprach The Whale Sanctuary Project, das an der Umsetzung der ersten Walauffangstation in Nordamerika arbeitet,  eine Million Dollar. Dank seines Beitrags konnte der erste Schritt, die Auswahl des geeignetsten Ortes, realisiert werden.  Nach der Sichtung von Meeresgehegen in Maine, British Columbia, Washington State and Nova Scotia, wurden fünf mögliche Orte für die künftige Auffangstation ausgewählt.  The Whale Sanctuary Project hofft, die Entscheidung im Herbst ankündigen zu können.

39 Orcas starben bei SeaWorld, zuletzt Tilikum, der im Januar starb. Hoffentlich war dies der letzte Orca, der in Gefangenschaft sterben musste.

Auch ihr könnt das Projekt von The Whale Sanctuary Project unterstützen. Bitte unterschreibe auch unsere Petition für Orca Morgan im Loro Parque. Vielen Dank für Eure Hilfe!

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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