Fischereien fangen bedrohte Tierarten und werden trotzdem mit MSC-Label ausgezeichnet
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Fischereien fangen bedrohte Tierarten und werden trotzdem mit MSC-Label ausgezeichnet

© istock / Boris Pamikov

MSC-Label ist eine Mogelpackung, die millionenfaches Leid besiegelt

Das weit verbreitete, blaue MSC-Label des Marine Stewardship Council möchte Kunden weismachen, dass es eine nachhaltige und bestandserhaltende Fischerei gibt. Doch vergangenen Monat haben zahlreiche Meeres- und Umweltschutzorganisationen einen offenen Brief an den Vorsitzenden des Marine Stewardship Council geschrieben, nachdem unter anderem bekannt wurde, dass das Label an eine Thunfischerei aus Mexiko vergeben worden war, die neben Thunfischen auch Delfine jagt und tötet. Auch verurteilen sie, dass zunehmend Fischereien mit dem MSC – Siegel ausgezeichnet werden, obwohl diese bedrohte Tierarten fangen und dem marinen Lebensraum irreversiblen Schaden zufügen.  Die Unterzeichner forderten daher unter anderem auch, dass künftig keine MSC-Zertifizierung von Fischereien stattfindet, die ihre Netze auch auf Meeressäuger oder andere bedrohte oder geschützte Arten ansetzen und auch die Zertifizierung von Bodenschleppnetzfischereien in gefährdeten Ökosystemen ablehnt.

Und was fordert PETA?

Wir von PETA fordern das Ende jeglicher Fischerei und Aquakultur. Und wer jetzt denkt, PETA übertreibt seine Forderung, der wird vielleicht staunen, wenn er erfährt, dass wir bei weitem nicht die Einzigen sind.  Neben uns gibt es noch weitere 80 Organisationen weltweit auf vier Kontinenten, die die Abschaffung von Fischerei und Aquakultur fordern. 

Mach mit beim zweiten Welttag zur Abschaffung von Fischerei und Aquakultur

Für Ende März, anlässlich des 2. Welttags zur Abschaffung von Fischerei und Aquakultur, planen wir unter anderem auch eine große Aktion in Ulm – wer mitmachen möchte, kann sich gerne bereits jetzt bei uns anmelden. Auch in Japan wurde jetzt eine Aktion für den Fisch-Welttag angekündigt

Jeder Fisch ist ein Individuum. Ein Jemand, kein Etwas

Heute wissen wir, dass ein Fisch ein Jemand ist und kein Etwas und so könnten wir diesen neugierigen, freundlichen und faszinierenden- und nur vermeintlich stummen – Wirbeltieren unsere Stimme schenken. Danke für alles was Du für Fische und andere Lebewesen tust! Und hier geht es noch zu unserem Veganstart-Programm.

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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