Aktiv sein Verschiedenes

Mit Tastatur und Trillerpfeife – dein Einsatz für die Tiere

Cat hunts a computer mouse lying on the table

Ein schneller Post, ein kurzer Like – und das Thema ist vergessen? Bewirkt das überhaupt etwas? Manchmal möchte man verzweifeln über all der Tierquälerei, die passiert. Aber dagegen hilft nur eins: Aktiv sein und sich für Tiere einsetzen. Ob es eine Demo  ist, eine Online-Kampagne oder nur ein konstruktives Gespräch über Tierrechte mit einem Freund oder Familienmitglied – der Einsatz für die Tiere ist niemals umsonst.

Der Protest im Internet
Das Internet hat den Einsatz für die Tiere leichter gemacht. Durch Petitionen und andere Mitmach-Aktionen können viele Menschen schnell für Tierrechtsthemen mobilisiert werden. Wir können die Wahrheit darüber verbreitet, wie es den Tieren, die für unseren Konsum ausgebeutet werden, tatsächlich geht. Es ist einfacher geworden, Druck gegen Unternehmen aufzubauen und Menschen mit unseren Ideen in Kontakt zu bringen. Online können auch wichtige Informationen und Tipps (z.B. neue vegane Produkte oder neue Studien) auf schnellem Wege vielen Interessierten zugänglich gemacht werden. Indem du Posts zu Tierrechten oder auch nur leckere vegane Rezepte auf verschiedenen Plattformen teilt, machst du deine Follower und Freunde auf wichtige Themen aufmerksam. Du zeigst, wie sehr dir das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Während die Demonstranten sich vor Ort für die gute Sache einsetzen, können auch Aktivisten, die zu weit weg wohnen, übers Internet ihre Unterstützung kundtun. So sorgte eine Petition mit 64000 Unterschriften dafür, dass Stierkampf in Frankreich nicht zum Kulturerbe erklärt wurde. Zahlreiche Restaurants haben sich nach Online-Protesten entschlossen, das Qualprodukt Stopfleber von der Speisekarte zu nehmen. Dank der vielen Unterstützer verbreiten sich PETA-Reportagen rasend schnell über die sozialen Medien. Internationale Proteste, wir z.B. gegen Air France, können über das Internet Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Viele andere Airlines haben schon eingewilligt, keine Affen mehr für Tierversuche zu transportieren. So konnte PETA durch zahlreiche Unterschriften- und Briefkampagnen viele Unternehmen zum Umdenken bringen. Nach wiederholter Aufforderung liefert der Lieferdienst „Hallo Pizza“ nun auch leckere vegane Pizzen aus.

Der Protest auf der Straße
Protestaktionen vor Ort und Infostände erreichen zahlreiche Medien und Passanten, die mit dem Thema sonst vielleicht nicht in Kontakt gekommen wären. Oft kann ein Infostand der Anstoß sein, sich im Internet näher über Tierausbeutung und veganes Leben zu informieren. Die Möglichkeiten, sich für Tiere zu engagieren, sind so unendlich vielfältig. Viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, dass sie echten Pelz und nicht Kunstpelz tragen – ein freundlicher Hinweis kann hier Wunder bewirken. Wer ein Shirt mit Tierrechtsmotiv trägt, sagt etwas über seine Überzeugungen aus und verbreitet die Botschaft der Tiere in seiner Stadt. Dadurch, dass wir unsere Anliegen auf die Straße bringen, machen wir sie für viele erst sichtbar. Engagierte Aktivisten beteiligen sich an PETA-Demos in unterschiedlichen Städten und bringen die Passanten dazu, ihre Gewohnheiten zu hinterfragen. PETA mobilisiert über Facebook und E-Mails Demonstranten für Aktionen und spektakuläre Proteste. Um immer über die aktuellen Aktionen vor Ort auf dem Laufenden zu sein, kannst du dich in PETAs Aktivistennetzwerk eintragen. Wer Infomaterial an seinem Arbeitsplatz, bei seinem Sportsverein oder an seiner Uni auslegt, kann so viele Menschen erreichen. Die Entscheidung für einen veganen Lebensstil rettet jeden Tag direkt Tieren das Leben. Sie hat aber auch eine Vorbildfunktion inne und hilft, noch mehr Menschen zu einem veganen Lebensstil zu bewegen. Egal wo und wie man sich engagiert – online oder auf der Straße – es kommt vor allem darauf an, seine Stimme für die Tiere zu erheben, so oft und so laut wie möglich.

Die Dinge verändern sich nur dann, wenn Menschen konkret aktiv werden. Es muss einen Menschen geben, der ein neues Zuhause für ausgesetzte Hunde findet; einen, der Tiermissbräuche meldet und den Tieren zu ihrem Recht verhilft; einen, der Fleischalternativen zur Grillparty oder ins Büro mitbringt. Jemand muss die Petition unterschreiben, die Affen aus ihren engen Versuchslaboren befreit und die Unternehmen dazu auffordert, moderne, tierleidfreie Testverfahren anzuwenden. PETA kämpft für die Rechte aller Tiere – und ist dabei auf deine Hilfe und Unterstützung angewiesen.

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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