Verschiedenes

20 Jahre PETA Deutschland: Lars

20 Jahre PETA Deutschland e.V. – das heißt 20 Jahre im Einsatz für die Tiere. Das bedeutet spektakuläre Aktionen und Kampagnen, Enthüllungen durch Undercover-Ermittlungen sowie unzählige Erfolge für die Tiere. Mit immer neuen, innovativen und konsequenten Maßnahmen rückt PETA das Leid von Milliarden Tieren in der Nahrungsmittel-, Bekleidungs- und Unterhaltungsindustrie in den öffentlichen Fokus.

PETA Deutschland e.V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen. Wir vertreten die Ansicht, dass die Grundrechte von Tieren berücksichtigt werden müssen. Genau wie wir Menschen sind auch Tiere leidensfähig und wollen ihr Leben leben. Daher steht es uns nicht zu, sie für unsere Ernährung, für die Produktion unserer Bekleidung, für Experimente oder aus irgendeinem anderen Grund auszunutzen.

20 Jahre PETA Deutschland bedeutet: zahlreiche Menschen, die sich jeden Tag für Tiere einsetzen und ihnen ihre Stimme geben. Wir stellen diese Menschen vor.

Name:
Lars

Was ist Deine Aufgabe bei PETA Deutschland?
Ich betreue die Gemeinschaft unserer Großspender und Testamentgeber.

Welches Tierrechtsthema liegt Dir besonders am Herzen?
Mein Herzensthema ist „Glaube an Mitgefühl“: Ist meine Religion Segen oder Fluch für die Tiere?

PETA vertritt als Tierrechts-Organisation ja weder eine politische Partei noch eine religiöse Richtung. Der Kern unserer Arbeit ist das freie Mitgefühl für Tiere. Doch 88 Prozent der Weltbevölkerung bekennen sich zu einem religiösen Glauben oder einer spirituellen Weltanschauung, auch ein Anteil der PETA-Mitarbeiter.

Mitgefühl ist eine zentrale Aussage aller Weltreligionen. Dem Wesen nach ist Mitgefühl bedingungslos und bezieht sich laut Definition auf alle fühlenden Lebewesen, natürlich auch auf die Tiere. Darüber hinaus ist der gemeinsame Nenner der großen Religionen auch das Streben nach Güte und Liebe. Viele Anweisungen und Übungen beziehen sich auf die Erreichung dieser Eigenschaften als höchstes Ziel.

In diesem Aspekt lässt sich die Qualität und Glaubwürdigkeit einer Religion ablesen, wenn ihr Verhältnis zu den Tieren in Lehre und Praxis gegenübergestellt wird – also die Originalaussagen und die praktische Umsetzung heute im Alltag. Um ein bekanntes Beispiel zu nennen: „Du sollst nicht töten“.

Eine mögliche Selbst-Reflexion wäre: Kann ich gläubig meine Religion leben und gleichzeitig Tierquälerei unterstützen? Kann ich Gott lieben und Fleisch essen? Entspricht meine Religion meinem Glauben an Mitgefühl? Lebt meine Religion ihre ursprüngliche Lehre des Mitgefühls?

Eine Hilfe zur Beantwortung liefert auch die sogenannte Goldene Regel. Sie bezeichnet die in jeder Religion enthaltene sinngemäße Anweisung: „Tue nichts, von dem du nicht willst, dass andere es mit dir tun.“ Sie gilt als die ethische Grundhaltung schlechthin.

Desweiteren wird das physikalische Gesetz von Ursache und Wirkung (aus religiöser Sicht mit anderen Worten z.B. „Saat und Ernte“ oder „Karma“ genannt) häufig als Erklärung des Status Quo sowie als Anweisung zum gerechten Handeln verwendet. Demnach wird auch das Verhalten der Menschen gegenüber den Tieren auf die Menschen selbst zurückkommen.

Die meisten Religionen sind so alt, dass ihre Stifter heute nicht mehr leben. Religionen beziehen sich aber in der Regel namentlich auf ihre Stifter. Welches sind also die Originalaussagen der Stifter und wie werden diese heute von wem interpretiert – und warum? Sehr interessant!

Dein Tipp für alle, die sich für Tiere einsetzen möchten.
Lächle!

Was war Dein schönstes/aufregendstes/traurigstes/lustigstes Erlebnis bei PETA?
Ich mag hier besonders den manchmal schrägen Humor, die ungewöhnliche Art zu denken, den Pragmatismus für die Tiere.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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