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Klimawandel bedroht Meeresbewohner

Du hast es eventuell schon gelesen oder sogar gesehen: Eine Auswirkung des Klimawandels ist der steigende Meeresspiegel. Einige Inseln im pazifischen Ozean gehen langsam unter. Das ist jedoch nicht der einzige Faktor des Klimawandels, der das Meer und seine Bewohner beeinflusst. Der Sauerstoffgehalt der Weltmeere hat seit 1960 im Schnitt mehr als zwei Prozent abgenommen.

Der Einfluss des Menschen

Der Umgang des Menschen mit der Natur und anderen Lebewesen hat vielfältige Auswirkungen. Jeder Mensch konsumiert, verbraucht Energie, fährt Auto und erzeugt Müll. Aber jeder Mensch hat auch Einfluss auf sein eigenes Verhalten. Du kannst nachhaltigere Produkte konsumieren, die besser für das Klima sind. Statt Fleisch auf eine vegane Alternative zurückgreifen. Im Energiebereich heißt es Strom sparen und auf ökologischen Strom aus erneuerbaren Energien umsteigen. Greife im Verkehr doch einfach mal zum Fahrrad oder fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, statt mit dem Auto. Und statt verpackte Produkte, kaufe frische, unverpackte Produkte auf dem Markt oder greife auf kompostierbare Verpackungen zurück.

Tierische Produkte

Tierische Produkte sind verantwortlich für 50 Prozent der erzeugten Treibhausgase und 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen. Wenn du dich für eine vegane Ernährung entscheidest trägst du schon dazu bei, dass weniger Treibhausgase erzeugt werden.

Der Einfluss auf das Meer

Die Weltmeere können auch als riesigen CO2-Speicher gesehen werde. Etwa ein Viertel der weltweiten CO2-Emissionen werden im Meer gespeichert. Diese Speicherfähigkeit sinkt allerdings durch einen erhöhten CO2-Austoß. Durch den erhöhten Ausstoß, der begrenzten Aufnahme und der Erwärmung der Ozeane durch den Klimawandel sinkt auch der Sauerstoffgehalt im Meer. Saurere Ozeane, erhöhte Temperatur und geringerer Sauerstoffgehalt haben Auswirkungen auf die Meeresbewohner.

Auswirkung auf die Meeresbewohner

Wird es zu warm und unterschreitet der Sauerstoffgehalt einer Meeresregion die artspezifischen Mindestanforderungen der Tiere, müssen sie ihren Lebensraum verlassen und in kühlere Regionen abwandern. Im Nord- und Südpolarmeer ist das Wasser sehr kalt, aber auch sehr sauerstoffreich.

Bei vielen Fischarten, wie zum Beispiel dem Kabeljau, bemerken Forscher bereits jetzt eine Verschiebung des Lebensraumes. In Regionen, in denen der Sauerstoffgehalt ohnehin bereits niedrig ist, wie zum Beispiel in der Ostsee oder dem Golf von Mexiko, kann eine weitere Abnahme zu einer Unterschreitung der kritischen Schwellen fürs Überleben führen.

Unser Giftmüll hat die Tiefsee erreicht

Giftstoffe wie PCB, die in Industrieländern zum Einsatz kommen, lösen sich nicht in Luft auf, sondern versinken selbst in die tiefsten Regionen der Erde. Der Marianengraben liegt 11.000 Meter unter dem Meer. Laut einer Studie sind dort lebende kleine Krebse bereits mit Schadstoffen verseucht. Der Einsatz von PCB ist zwar bereits seit 2001 weltweit verboten, aber dennoch waren die Tiefseekrebse teils bis zu fünfzig Mal stärker belastet als ihre Artgenossen in den verschmutzen Flachwasserflüssen in China. Aus der Tiefsee werden diese Stoffe nie mehr verschwinden. Und ihre Bewohner werden zunehmend vergiftet.

Schadstoffe könnten auf unseren Tellern landen

Wenn Meerestiere Giftstoffe aufnehmen, können diese über die Nahrungskette am Ende auch auf unserem Teller landen. Einer der Gründe keinen Fisch zu essen. Des Weiteren landen auch andere Schadstoffe wie Plastik auf unseren Tellern.

Was du tun kannst

Die Gute Nachricht ist: Du kannst aktiv etwas gegen den Klimawandel tun. Melde dich beim Veganstart an und hilf dabei, gegen den Klimawandel und für die Tiere einzustehen. Für grünen und tierleidfreien Energie aus Wasser und Windkraft ist Greenpeace Energy die erste Wahl.

Achte auf  dich, deine Gesundheit, die Umwelt und die Tiere.

 

Über den Autor

René

René hat Geographie in Bremen und Hamburg studiert. Er mag Hummus und Humus, aber nur eins davon essen.

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