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Kalifornien verbietet die Zucht von Orcas in Gefangenschaft

Am Dienstag sprach der kalifornische Gouverneur Jerry Brown ein Verbot der Zucht von Orcas in Gefangenschaft aus, um sicherzustellen, dass künftige Generationen von Schwertwalen nicht mehr unter der Kargheit, Entbehrung und dem Stress der Gefangenschaft leiden müssen. Unsere Kollegen von PETA USA feiern diesen historischen Beschluss und auch wir sehen hier einen weiteren Schritt in eine Gesellschaft, in der die Gefangenhaltung von wilden Tieren nicht mehr toleriert wird. Dies kann aber nur gelingen, wenn jeder von uns solchen Meeresparks fernbleibt – solange bis Orcas und andere Delfine in betreute Meeresgehege umgesiedelt werden. Denn leider erlaubt das kalifornische Gesetz noch immer, dass die verbleibenden Orcas bei SeaWorld in enge Betonbecken eingesperrt werden, für tote Fische in die Luft springen und unnatürliche Kunststücke unter dem Deckmantel der Bildung aufführen müssen.

Orcas sind Familientiere – In Gefangenschaft werden sie voneinander getrennt

Orcas sind sehr soziale Tiere, die in komplexen Familienverbänden leben, gemeinsam jagen und teils weit mehr als 100 Kilometer am Tag schwimmen. Gefangene Orcas wurden von ihrer Familie getrennnt, Babys ihren Müttern entrissen und in andere Becken eingesperrt. Auch in Europa leben noch Orcas in Gefangenschaft, so zum Beispiel Morgan und ihre Artgenossen im Loro Parque auf Teneriffa und im Marineland in Antibes.

So kannst du helfen

Für sie alle fordern wir eine Umsiedlung in ein betreutes Meeresgehege. Regelmäßig überreichen wir 5000-Unterschriften-Pakete an die Verantwortlichen des Loro Parque, damit Morgan in den Ozean zurück darf.

Bitte unterschreibe unsere Petition und teile sie.

Vielen Dank!

 

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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