Jagd Verschiedenes

Jäger nach PETA-Anzeige wegen Tierquäelerei verurteilt

© schonzeit-fuer-fuechse.de

Am 23. Dezember 2015 fanden Spaziergänger einen verletzten Fuchs in Börtlingen. Ein Jäger hatte das Tier in der Nacht zuvor angeschossen und sich selbst überlassen. Auch der Revierinhaber unterließ es, den Fuchs zu suchen und ihm zu helfen. So litt dieser viele Stunden unter erheblichen Schmerzen, bis er gefunden und von seinem Leiden erlöst wurde.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Jäger sind dazu verpflichtet angeschossene Tiere unverzüglich zu suchen und zu töten, um diese vor vermeidbaren Schmerzen und Leiden zu bewahren. Keiner der beiden Weidmänner ist dieser Pflicht nachgekommen. Nachdem PETA Deutschland e.V. im Januar 2016 bei der Staatsanwaltschaft Ulm Strafanzeige gegen die beiden Jäger erstattete, wurden diese nun wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe von 2.500 sowie 2.000 Euro verurteilt.

Häufige Fehlschüsse

Englische Wissenschaftler untersuchten die Tierschutzaspekte bei der Fuchsjagd und kamen zu dem Entschluss, dass bei der Jagd mit Schusswaffen genauso viele Füchse „nur“ verletzt werden wie direkt getötet. Angeschossen flüchten die Tiere mit blutigen Wunden oder zertrümmerten Knochen und sterben einen langsamen und schmerzhaften Tod. Viele der angeschossenen Tiere werden niemals gefunden.

Die Fuchsjagd muss endlich verboten werden. Die neun wichtigsten Gründe dafür, findet ihr unter: PETA.de/Fuchsjagd

 

 

Schlagwörter:

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen