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Hotdogs: Tierleid in der Hitzefalle

Das Fernsehen sendet in nahezu jeder Werbeunterbrechung den diesjährigen Spot einer bekannten Eismarke: weißt du noch? Ja, der Sommer steht vor der Tür! Und eine der Schattenseiten dieser warmen Jahreszeit ist seit einigen Tagen leider auch schon in Medien präsent: die tödliche Hitzefalle Auto.

Am vergangenen Wochenende mussten während einer Hundeausstellung in Salzburg mehrere Hunde aus parkenden Autos befreit werden. Für ein Tier kam jede Hilfe bereits zu spät: er ist qualvoll gestorben! In Lübeck konnte die Polizei einen Hund retten und in Köngen hatte ein Schäferhund das Glück, sich selbst durch das Schiebedach des Autos befreien zu können. Allen diesen Hunden gemein sind unverantwortliche und gedankenlose Halter!

Bereits nach ein paar Minuten kann sich das Innere eines Autos auf bis zu 70° Celsius aufheizen! Diese Gefahr lauert nicht nur an heißen Tagen, sondern auch, wenn die Sonne auf das Auto knallt. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über das Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Hirnschäden oder gar einen Herzschlag!

Es ist nicht ausreichend, das Autofenster einen Spaltbreit geöffnet zu lassen! Ein Hund sollte niemals (!) allein im Auto zurückgelassen werden! Leider sind sich viele Hundehalter der  Gefahr immer noch bewusst oder nehmen sie einfach nicht ernst. Diese unverantwortliche Einstellung fordert jedes Jahr  Hundeleben!

Daher ist Euer Einsatz gefragt, wenn Ihr einen Hund ohne Mensch in einem parkenden Auto entdeckt. Geht nicht weiter, sondern sucht den Besitzer des Wagens. Sollte dieser nicht schnell aufzufinden sein, ruft die Polizei! Befindet sich der Hund bereits in Todesgefahr, liegt es an Euch, das Leben eines Tieres gegen eine mögliche Sachbeschädigung abzuwägen. Die Gerichte haben bislang das Retten des Tierlebens als berechtigter eingeschätzt als eine zerstörte Scheibe. Anzeichen einer Überhitzung sind eine dunkle Zunge, glasige Augen oder starkes Hecheln.

Auf unserer Homepage könnte Ihr zudem kostenlos Flyer herunterladen, die über die Hitzegefahren aufklären.

Ein Unterstützer von uns hat in einer solchen Situation übrigens sehr umsichtig und geistesgegenwärtig reagiert: Auf Nachfrage bei der Supermarktleitung durfte er deren Lautsprecheranlage nutzen und wendete sich so sehr deutlich an den Eigentümer des Autos, um klarzustellen, dass er, wenn der Halter nicht sofort erscheine, um den Hund aus dem Auto zu lassen, die Scheiben einschlagen würde. Der Hundehalter kam sofort!

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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