Tierversuche Verschiedenes

Hoffnung: Antikörper ohne Tierversuche?

Im Fachjournal „PNAS“ präsentierte eine Gruppe internationaler Forscher jüngst eine neue Strategie zur Herstellung von Breitband-Antikörpern in Tabakpflanzen.
Diese Methode stellt nicht nur eine große Hoffnung für viele AIDS-Erkrankte dar, sondern könnte zudem zukünftig unzählige Tiere vor qualvollen Tierversuchen bewahren.

Bisher mussten Tiere für die Herstellung dieser Antikörper schlimmes erleiden.
Das „Ergebnis“ war außerdem mehr als unzureichend.

Forschern vom Department für Angewandte Genetik und Zellbiologie der Universität für Bodenkultur ist es nun gelungen, einen nahen Verwandten der Tabakpflanze (Nicotiana benthamiana) gentechnisch so zu verändern, dass die Pflanze maßgeschneiderte Sulfat-Gruppen und Zuckerketten an den Antikörper heftet.
Eben genau die entscheidenden Eigenschaften, die den tierischen Antikörpern für einen erfolgreichen Therapieansatz  fehlen.

Mit dieser Strategie konnten die Forscher bereits erfolgreich gegen das Ebola-Virus ankämpfen. Die Wissenschaftler waren selbst überrascht über die präzisen Veränderungen am Antikörper, die die Pflanzen vornehmen, und so bisher nur in menschlichen Zellen vorkamen.

Dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass Tierversuche nicht nur unethisch sind, sondern nicht zuletzt, den wissenschaftlichen Fortschritt ausbremsen.
Darum ist es an der Zeit, Tierversuche ad acta zu legen und sich effektiven Alternativen zuzuwenden.

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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