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Gut kommentiert ist halb gewonnen!

Medien und Journalisten sind nicht unfehlbar. Manchmal entdeckt man Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften oder im Internet, die voller falscher Informationen stecken oder tendenziös die vegane Ernährung diffamieren. Hier gilt es, Stellung zu beziehen ….denn gut kommentiert ist halb gewonnen!

Der Mythos, dass Fleisch und Milch gut für die Gesundheit sind, hält sich leider noch immer in vielen Köpfen, auch in denen mancher Journalisten. Leserbriefe sind eine effektive Art, Vorurteile zu bekämpfen und Menschen auf die Vorteile der veganen Ernährung aufmerksam zu machen. Wenn du etwas liest, dass dich ärgert, kann ein Online-Kommentar oder Leserbrief eine Option sein. Oft sind die Zeitungen dankbar, wenn jemand sich an sie wendet, um seine Sicht der Dinge darzustellen. Gerade in Regionalzeitung hast du eine sehr hohe Chance, dass dein Leserbrief in der nächsten Ausgabe veröffentlicht wird. Eine Onlinebefragung der PR-Agentur Ecco unter Journalisten ergab, dass sehr viele Journalisten die Kommentarspalten unter ihren Artikeln aufmerksam lesen.

Kommentare geben dem Journalisten Feedback

Journalisten schreiben über die Dinge, die sie persönlich interessieren, in allererster Line aber über Inhalte, von denen sie glauben, dass ihr Publikum über sie lesen möchte. Immer wenn ein Magazin, über Tierrechtsthemen berichtet, ist es wichtig dies lobend zu kommentieren, damit dort in Zukunft noch mehr Artikel zu Tierrechtsthemen erscheinen werden. Und genau das wollen wir! 🙂 Es ist das Beste, was den Tieren passieren kann, dass viel und oft über das berichtet wird, was jeden Tag in den Schlachthäusern, Laboratorien und Pelzfarmen passiert. Mit einem Leserbrief zeigst du, dass dir das Wohl der Tiere sehr am Herzen liegt.

Kommentare verändern die Art, wie andere Menschen den Artikel wahrnehmen

Sind schon viele kritische Kommentare unter einem Artikel, ist man als Leser eher geneigt, die Argumente des Artikels selbst auch kritisch zu hinterfragen. Deine Kritik beeinflusst also die Art, wie spätere Leser den Artikel bewerten. Viele Interessierte und Vegan-Neulinge informieren sich zuerst im Internet über die vegane Ernährung und stoßen dabei zu allererst auf Artikel in namhaften Zeitungen und Zeitschriften. Dort ist es besonders wichtig, dass irreführende Aussagen zu veganer Ernährung nicht unwidersprochen bleiben. Damit hilfst du Menschen, die noch verunsichert sind, vor allem aber leihst du deine Stimme den Tieren, die ihre Rechte nicht selbst verteidigen können. Übrigens, das Gleiche gilt auch für Rückmeldungen zu Radio-und TV-Beiträgen.

Das easy Erfolgsrezept

Einen guten Kommentar oder Leserbrief zu schreiben ist viel einfacher, als viele glauben. Egal ob online oder offline: Immer gilt es, höflich und sachlich zu bleiben, eigene Anekdoten nur spärlich einzubauen, sich kurz zu fassen und klare Argumente aufzuzeigen. Wirst du beleidigend, verspielst du die Chance, dass dein Gegenüber deine Argumente ernst nimmt. Stören dich viele Punkte an einem Artikel, kann es sinnvoll sein, sich auf einige wenige Punkte zu konzentrieren, um diese glaubhaft zu widerlegen. Bei deiner Argumentation kannst du dich auf Studien und Aussagen bekannter Organisationen (z.B. von Ministerien) zu berufen. Dies verleiht deinen Argumenten eine noch höhere Glaubwürdigkeit. Auf der Seite von PETA Deutschland, dem Veganblog oder peta2.de findest du viele gut belegte Informationen zu Gesundheits-, Umwelt- und Tierrechtsthemen, die dir das Schreiben erleichtern können.

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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