Ernährung Verschiedenes

Großrazzia im Vion-Schlachthof

Bestimmt haben einige von euch von der Großrazzia im VION-Schlachthof in Bad Bramstadt gehört. Wegen Verdachts des unsachgemäßen Tötens von Rindern sowie Mängeln bei der Hygiene haben mehrere hundert Polizeibeamte am vergangenen Dienstag eine Großrazzia in diesem Schlachthof, in welchem sonst bis zu 500 Rinder täglich getötet werden, durchgeführt.

PETA hatte bereits 2012 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Kiel eben gegen diese Verantwortlichen desselben VION-Schlachthofes erstattet. Die aktuelle Aktenlage belegt zudem, dass in vielen Fällen Nachbetäubungen der Tiere erforderlich waren. Solche Nachbetäubungen sind tierschutzrelevant, und wegen solcher konnte PETA bereits die Verurteilung eines Schlachters in Baden-Württemberg erreichen.

Der Schädel einer Kuh ist sehr massiv. Um die Betäubung sachgemäß durchzuführen, muss das Gehirn mit dem Bolzenschuss beim ersten Versuch direkt getroffen werden. Dies ist ein zeitaufwändiger Vorgang, der von ungeschultem Personal nicht vorgenommen werden kann. Zudem muss das Rind komplett still stehen. Diese Punkte werden bei den im Akkord vorgenommenen Fließbandtötungen in Schlachthöfen oftmals nicht beachtet. Bei unzureichenden Betäubungen erleben Rinder den Kehlenschnitt und das Ausbluten bei vollem Bewusstsein mit, während sie an einem Bein kopfüber aufgehängt werden. Auf der Homepage von Vion wird dagegen mit dem sogenannten Tierschutzlabel geworben…

Aber nicht nur Rinder, sondern auch schätzungsweise eine halbe Million Schweine erleben den Kehlenschnitt bei vollem Bewusstsein und sterben erst qualvoll im heißen Brühbad.

Kein Tier hat es verdient wegen einem kurzen Gaumenkitzel solche Qualen zu durchleben. Kein Tier soll auf dem Teller landen!

Die rein pflanzliche Ernährung bedeutet nicht nur nachhaltigen Tierschutz, sondern auch die gesündeste Form sich zu ernähren. Probiert es mit unserem kostenlosen Veganstart doch einfach selbst aus.

 

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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