Haustiere Verschiedenes

Gefährlicher Doktorfisch in deutschem Wohnzimmer

Paletten-Doktorfisch: Copyright DerHans04
Paletten-Doktorfisch: Copyright DerHans04

Ein Mitarbeiter eines Zooladens („Megazoo“) in Bergedorf wurde von einem Paletten-Doktorfisch (Paracanthurus hepatus), den er für den Verkauf aus dem Becken holen wollte, derart gestochen, dass er ins Krankhaus musste und nur knapp mit dem Leben davon kam.

Der Paletten-Doktorfisch, eigentlich im indopazifischen Korallenriff zuhause – wurde trotzdem verkauft und schwimmt jetzt im Aquarium eines deutschen Wohnzimmers herum. Nicht nur traurig für den Fisch, sondern auch gefährlich für den „Besitzer“. Der Fisch hat keine Giftdrüsen, aber an der Schwanzwurzel einen skalpellartigen Dorn, der wie ein Taschenmesser aufklappt und toxisch wirkt. Von dem Skalpell stammt übrigens auch der Name Doktorfisch.

Exoten gehören eben nicht ins Wohnzimmer und Fische nicht ins Aquarium. Das kann sich jeder Schnorchler  oder Taucher vorstellen, der schon einmal die Unterwasserwelt in einem Korallenriff gesehen hat. Hiergegen sieht ein Aquarium trostloser aus als jede graue Nasszelle. Außerdem: wen sticht dieser Fisch als Nächstes? Vielleicht ein kleines Kind?

Deshalb unterstützt bitte weiterhin unsere Online-Petition für ein Verbot der privaten Haltung von exotischen Tieren.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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