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Kinotipp Findet Dorie – Was ist die Botschaft des Films?

Am Donnerstag, 29. September, kommt Findet Dorie (endlich) in die deutschen Kinos. Die Botschaft des Films lautet: Fische, Tintenfische und andere Meerestiere gehören nicht in ein Aquarium. Findet Dorie ist die Nachfolge des Disney Findet Nemo, der bereits 2003 zwei Botschaften in die Welt streute: „Fische sind Freunde, kein Futter“ und „Fische möchten frei sein“.

In Findet Dorie macht sich das Paletten-Doktorfisch-Mädchen auf die Suche nach ihrer Familie – wird aber von Menschen gefangen und in ein Institut gebracht. Weitere Überraschungen und auch unangenehme Erfahrungen warten auf Dorie und ihre Freunde. So zum Beispiel in Touchpools.

Touchpool

Einige Meereszoos wie zum Beispiel Sea Life – Zoos haben sogenannte Touchpools in denen Meerestiere wie Seesterne und Seegurken den ganzen Tag aus dem Wasser genommen und betatscht werden dürfen – ohne jegliche Ausweichmöglichkeit.

Wenn Kinder einen Dorie-Fisch möchten

Möglicherweise möchten manche Kinder nach dem Film auch eine Dorie kaufen. Aber viele Eltern wissen noch von Findet Nemo, dass das Interesse der Kinder schnell nachlässt, der Fisch vernachlässigt wird und oft ein trauriges Dasein fristet oder stirbt. Hoffen wir, dass nach diesem Film die Besucher realisieren, dass alle Dories, Nemos und Baileys in ihrem natürlichen Zuhause bleiben möchten.

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Auf PETAKids findet ihr kindgerechte Informationen darüber, warum Fische nicht in Aquarien gehören. Und hier könnt ihr unseren tollen Dorie-Sticker kostenfrei bestellen.

Wildfänge mit Cyanid

Da sich Paletten-Doktorfische in Gefangenschaft nicht züchten lassen, handelt es sich bei allen Tieren um Wildfänge. Immernoch sprühen Fischer das Nervengift Cynaid in die Riffe im indo-pazifischen Ozean, um Fische wie Dorie betäuben und leichter einsammeln zu können. Dabei sterben viele Tausende Fische bereits beim Fang und beim Transport.

So kannst du Fischen helfen

Bitte sieh dir Findet Dorie an. Und meide Meeresgefängnisse wie Sea Life oder SeaWorld. Klebe unsere Sticker auf und sag es weiter: Fische wollen in ihrem Zuhause bleiben.

 

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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