Verschiedenes

Tag der Erdüberlastung in Deutschland 2017

Am Montag den 24. April 2017 haben wir in Deutschland den Tag der Erdüberlastung erreicht. Kein Ziel welches so schnell erreicht werden sollte. Zumal wir dieses Jahr erneut früher dran sind als im Vorjahr. Mit unserem Konsum und Verhalten verursachen wir einen ökologischen Fußabdruck von 3,2 und machen im Endeffekt seit Montag  „ökologische Schulden“.

Was ist der Tag der Erdüberlastung?

Tag der Erdüberlastung heißt nicht, dass die Erde sich jetzt auflöst und in einem großen Feuerball verglüht. Es wird lediglich aufgezeigt, dass wir weit über unseren Verhältnissen leben.

Das Konzept des Erdüberlastungstages stammt vom Global Footprint Network: Jedes Jahr wird die menschliche Nachfrage nach natürlichen Ressourcen ins Verhältnis zu den von der Erde erzeugten Ressourcen gesetzt und so das Datum der „Überlastung“ berechnet. Die Kampagne zielt darauf ab die Grenze der natürlichen Ressourcen ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Wir verbrauchen viel mehr Ressourcen als die Erde uns zur Verfügung stellt und im selben Zeitraum wieder regeneriert. Wenn die gesamte Welt so konsumiert wie die Deutschland erreichen wir dadurch auf das Jahr gesehen einen Bedarf von 3,2 Erden. Schaut man nach unten stehen wir aber nur eine Erde. Das kann nicht nachhaltig sein und die Besiedlung anderer Planeten ist auch keine Lösung.

Globaler Erdüberlastungstag

Der ökologische Fußabdruck der deutschen Bevölkerung liegt mit 3,2 Erden im oberen Viertel aller Länder. Die USA liegt bei knapp 5 Erden. Frankreich und Großbritannien liegen bei 3 Erden. China bei 2,1 Erden. Im Bezug auf die gesamte Weltbevölkerung verbrauchen wir 1,7 Erden. Der globale Erdüberlastungstag wird für 2017 im August erwartet. Im Jahr 2016 war er 5 Tage früher als das Jahr zuvor. Tendenz steigend.

Wie kommen wir zu dem Wert?

In Deutschland sind mehrere Bereiche für Wert von 3,2 Erden verantwortlich. Grund ist aber vor allem der hohe Flächenbedarf für Futtermittel der Tiere und CO2-Emissionen aus den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft.

Der weltweite Konsum von Fleisch und tierischen Produkten verursacht zwangläufig Schäden an der Umwelt und ist durch einen ineffektiven Ressourcenverbrauch geprägt. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden Beispielsweise bis zu 16 Kilogramm Getreide benötigt. Dieses Getreide ist auch für die Ernährung der Menschen nutzbar. Weniger Flächennutzung, weniger Energieverbrauch und weniger Ressourcenverbrauch tragen zu einem besseren ökologischen Fußabdruck bei. Der Konsum von biologisch erzeugten und regionalen Produkten ist ein weiterer wichtiger Punkt um den ökologischen Fußabdruck zu senken. Der wichtigere und effektivere ist allerdings die vegane Lebensweise.

Was kannst du tun?

Jeder Einzelne kann durch seine Entscheidungen dazu beitragen, dass der globale ökologische Fußabdruck sinkt. Du kannst zum Beispiel deinen Stromanbieter zu einem ökologischen, tierfreundlichen Anbieter wechseln, der keine Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien nutzt. Natürlich kannst du dich für eine vegane Lebensweise einsetzen. Melde dich noch heute beim Veganstart an und beginne mit der umweltfreundlichsten, klimafreundlichsten und nicht zuletzt tierfreundlichsten und einfachste Methode um den persönlichen und globalen ökologischen Fußabdruck zu senken.

Über den Autor

René

René hat Geographie in Bremen und Hamburg studiert. Er mag Hummus und Humus, aber nur eins davon essen.

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