Aktiv sein Verschiedenes

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Wie unendlich grausam Tiere für unseren Konsum gequält und missbraucht werden, sprengt die Vorstellungskraft der Meisten von uns. Viele Bilder sind an der Grenze des Erträglichen – sie zeigen das, wofür wir keine Worte zu finden vermögen.

Oder kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlen muss, bei vollem Bewusstsein gehäutet zu werden? Dreimal am Tag ein langes Rohr in die Speiseröhre gestoßen und riesige Mengen Maisbrei in den Magen gedrückt zu bekommen? Dein ganzes Leben in einer Box zu fristen, die so eng ist, dass du dich nicht einmal umdrehen kannst? Niemals in deinem Leben die Sonne zu sehen? Für die Tiere ist das Leid Realität, sie erleben tagtäglich, was wir nicht einmal in unserer Vorstellung ertragen können. Bilder bringen uns den Schicksalen der Tiere näher, sie erzeugen Mitgefühl, wo vorher vielleicht nur Gleichgültigkeit war.

Nachdem ich die Schreie der Tiere im Schlachthaus im Film Earthlings gesehen hatte, wusste ich, dass ich niemals mehr Fleisch würde essen können. Die PETA-Recherche zur Lederproduktion in Bangladesch hat mich ein für alle mal verstehen lassen, dass die Herstellung von Leder in punkto Grausamkeit der Fleischindustrie um nichts nachsteht.

Hihn McDonaldas
Dieses Huhn wurde noch lebendig und bei vollem Bewusstsein in kochend heißes Wasser geworfen. Das Bild stammt aus einer US-Recherche der Produktionsbedingungen bei McDonalds.

Bilder in Aktion
Bilder sind authentisch, sie bringen den Betrachter zu Orten, die so brutal sind, dass das menschliche Gehirn sie am liebsten verdrängen möchte. Sie wirken unmittelbar, niemand kann sich ihnen entziehen. Viele Unternehmen wissen, dass ein kurzer Clip, der das offenlegt, was sie am liebsten verstecken möchten, ihr Image und das Vertrauen in ihre Marke zerstören kann. Ohne aussagekräftige Bilder stehen oft Worte gegen Worte, Behauptungen gegen Behauptungen.

monkey silver spring
So wurden die Affen in Silver Spring gequält. Das Bild gelangte im Rahmen der Enthüllungen an die amerikanische Öffentlichkeit.

Die Öffentlichkeit interessierte sich nicht für das Leiden der Affen, und vieler anderer Tiere in den Tierversuchslaboren, bis 1981 Alex Pacheco, einer der Pioniere von PETA, ein Jahr Undercover am Institut für Verhaltensforschung in Silver Spring, Maryland, tätig war und von dort Bilder mitbrachte, die die Geschichte von PETA und die Sicht der US-Öffentlichkeit auf Tierversuche nachhaltig verändern sollten. Es waren die Bilder, die dazu führten, dass die Verantwortlichen wegen Tierquälerei bestraft werden konnten. Es handelte sich um den ersten Tierschutzfall vor dem obersten US-Gerichtshof.

We spread the word
Aus diesem Grund ist PETA unentwegt Undercover weltweit überall da unterwegs, wo es gilt, das Leiden der Tiere mit Bildern zu dokumentieren. Hilf uns, indem die Fotos und Enthüllungsvideos in den sozialen Netzwerken teilst und dazu beiträgst, dass immer mehr Menschen die Wahrheit nicht mehr verdrängen können.

Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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