Verschiedenes

Dokus für Tierrechtler und alle, die es werden wollen

Menschen kommen auf unterschiedliche Weise mit Tierrechten in Kontakt – gerade Dokumentationen bieten sich an, weil komplexe Zusammenhänge und Ungeahntes auf anschauliche und eindrückliche Art vermittelt werden. OK, natürlich nur, wenn die Doku gut gemacht ist… 🙂
Welche 5 Filme meiner Ansicht nach super sind, um sich oder Freunden Wissen und Infos über Tierrechtsaspekte und Tierrrechtler zu vermitteln, seht ihr hier.

5 Dokus: unsere Tipps

Die Bucht – The Cove – nicht umsonst mit dem Oscar ausgezeichnet – ist eine der mitreißendsten Dokus ever. Rick o’Barry ist seither einer meiner Helden und die Aussage „either you are an activist or an inactivist“ trifft es eigentlich genau auf den Punkt. Entweder man erträgt still das Leid in der Welt, oder man tut was dagegen. Man muss kein High-Tech-Spielzeug an den Start bringen, um was für Tiere zu tun, selbst kleine Schritte bringen viel. Und der Film schafft es echt – trotz all der HEFTIGEN Bilder – die Zuschauer zu motivieren.

Kaum ein Film hat wohl bisher so viele Menschen dazu bewegt, vegan zu leben, wie Earthlings. Was zu sehen ist, ist heftig, aber so ist die Realität für Milliarden Tiere leider. Ohne die ruhige Stimme von Joaquin Phoenix und der Musik von Moby wären die schrecklichen Bilder der Tierausbeutung durch den Menschen sicher unerträglich. Aber so findet der Film einen Weg, den Zuschauer nachhaltig zu berühren, und nicht dicht zu machen angesichts der Grausamkeiten.

Gabel statt Skalpell war der Doku Hit aus den USA. Was schon der Selbstversuch mit Fastfood in Supersize Me gezeigt hat, bekräftigt dieser Film über die Essensgewohnheiten der USA (was durchaus auch auf andere Industrienationen übertragen werden kann): Nicht nur Fast Food, nein, jegliches tierisches Eiweiß ist schädlich für unsere Gesundheit. Übrigens entkräftet er auch die Vorstellung mancher, Werbung für die vegane Ernährung sei ausschließlich ideologisch. Beide führenden Forscher, die vorgestellt werden, wuchsen auf Tierbetrieben auf und waren selbst von ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen zuerst überrascht.

I am an Animal Wer schon immer einen Blick hinter die Kulissen von PETA blicken wollte, um zu verstehen, warum wir was wie machen, und auch um mehr über Ingrid Newkirk zu erfahren, darf sich diese bewegende Doku nicht entgehen lassen. Die unermüdliche Arbeit von PETA, welche Strategien gewählt und welche Erfolge für die Tiere (seien es Einzelschicksale oder wegweisende Entscheidungen) erreicht werden konnten, werden hier gezeigt – und natürlich das Portrait einer sehr beeindruckenden Frau!

Wie atemberaubend schön unser Planet ist, und wie alles ineinandergreift, aber auch, was der Mensch damit macht bzw. welche Verantwortung sein Handeln hat dieses Gleichgewicht nicht noch weiter z erschüttern, zeigen die beiden Unsere Erde und Unsere Ozeane.

Noch mehr Dokus

OK, OK…. Wenn ich so weitermache, und zu jedem Film eine Beschreibung abgebe, würde dieser Text wohl ewig lange werden, deshalb möchte ich nur noch kurz auf weitere, tolle Filmproduktionen eingehen:

Allen voran die „neueren“ Filme wie Live and let live und Blackfish.
Die WHALE WARS – Krieg den Walfängern Folgen sowie Sharkwater beschäftigen sich mit den Meeren, seinen Bewohnern sowie ihren größten Gefahren – dem Menschen. Dagegen dreht sich bei Food, Inc. – Was essen wir wirklich?, Unser täglich Brot, We Feed the World – Essen global, Taste the Waste, Meat the Truth und Ware Tier alles um das Thema Ernährung und was wir uns, den Tieren und der Umwelt damit antun, wenn wir weiterhin an tierischen Produkten festhalten. Und nicht vergessen werden darf: Der Prozess, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Filmpreis und bewegend-erschreckendes Dokument, wie Tierrechtler und Aktivisten, die sich für das Wohl anderer einsetzen, plötzlich auf der Anklagebank sitzen.

Welche DOKU hab ich vergessen? Was muss man eurer Meinung nach unbedingt gesehen haben? Ich feue mich auf eure Film-Tipps! 🙂

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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