Herzzerreißend: Hier trauert ein Nashornbaby um seine tote Mutter
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Herzzerreißend: Hier trauert ein Nashornbaby um seine tote Mutter

Nashornbaby Mutter
© facebook / Rhino 911

Ein kleines Nashorn stupst seine Mutter immer wieder an. Es versucht, von ihrer Milch zu trinken oder die Mutter „aufzuwecken“. Doch sie ist tot.

Wilderer haben die Nashornmutter in einem südafrikanischen Park erschossen, um ihre Hörner auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

Die von einem Helikopter aus gefilmten Szenen sind herzzerreißend. Ein kleiner Trost ist, dass die Wilderer das Baby am Leben ließen und es gerettet werden konnte.

Nashörner sind nicht die einzigen Tiere mit einer sehr starken Mutter-Kind-Beziehung.

Hier einige verblüffende Mamas:

Elefanten

Elefantenmütter kümmern sich fürsorglich um ihre Babys. Sie liebkosen sie oder verhelfen ihnen zu einem kühlen Bad gegen die Hitze. Dabei halten sie viel Körperkontakt und achten darauf, dass sich der Nachwuchs nie zu weit entfernt. Später bleiben die Mütter mit ihren erwachsenen Kindern in Kontakt und haben eine enge Beziehung zu ihren Töchtern, die bis zu 50 Jahre lang andauern kann. Sie helfen sogar noch bei der Versorgung ihrer Enkelinnen und Enkel mit!

Elefant Baby Simbabwe
© iStock.com / paulafrench

Seebären

Auf dem Spielplatz reagieren menschliche Mütter manchmal auf jeden Mama-Ruf, auch wenn er gar nicht vom eigenen Kind stammt. Das könnte dem nördlichen Seebären nie passieren: Wenn die Mütter von der Futtersuche zurückkehren, müssen sie ihre Jungen inmitten von hunderten oder tausenden anderen Babys wiederfinden. Dabei verlassen sich Mutter und Kind auf ihre erstaunliche Fähigkeit, sich an der Stimme wiederzuerkennen. Sie rufen und antworten immer wieder gezielt aufeinander, bis sie sich gefunden haben.

Kühe

Bei Kuhmüttern und ihren Babys ist es Liebe auf den ersten Blick. In den ersten Minuten nach der Geburt entwickeln die beiden eine Bindung, die ihr ganzes Leben lang halten wird. Sie halten engen sozialen Kontakt und leiden, wenn man sie voneinander trennt. Es gibt Berichte über Kuhmütter, die aus ihren Gehegen flohen und kilometerweit liefen, um nach ihren Kälbern zu suchen. Trotzdem werden täglich tausende Kuhmütter von ihren Kindern getrennt, damit der Mensch ihre Milch trinken kann.

Kuh mit Kalb auf Wiese

Gorillas

Gorillamütter umsorgen ihre Kinder und verteidigen sie bis zum Äußersten. Viele Jahre lang betreuen sie ihren Nachwuchs – deshalb bekommen sie auch nur alle fünf Jahre ein Baby. Scheinbar benötigen ihre Babys ihre volle Aufmerksamkeit und Liebe.

Ohrwürmer

Ohrwurmmütter bewachen wochenlang etwa 50 Eier in ihrer Brutröhre in der Erde. Sie wenden und pflegen sie, quartieren sie sogar um, wenn Gefahr droht. Sobald die Babys auf der Welt sind, nimmt die Mutter sie mit auf nächtliche Streifzüge. Danach trägt sie jedes einzelne Kind im Mund zurück.

Delfine

Delfine sind für ihre besonderen Synchron-Schwimmkünste bekannt. Erstaunlicherweise können Delfinmütter und ihre Babys auch ihre Atmung während der ersten Wochen nach der Geburt synchronisieren. Die Mütter stillen ihre Nachkommen bis zu zehn Jahre lang und erlauben weniger erfahrenen Weibchen, auf ihre Jungen aufzupassen, um sie auf die eigene Mutterschaft vorzubereiten.

Wale und Delfine
© iStock.com / red baron

Geparden

Die blitzschnellen Gepardmütter kümmern sich ganz allein um ihre Babys. Sie verteidigen ihre Kinder nicht nur gegen Raubtiere, sondern jagen auch für sie. Die extrem aktiven Kinder können die Jagd für die Mutter zusätzlich erschweren: mit ihren Spielereien vertreiben sie häufig die Beutetiere. Die Mütter sind dann teils so erschöpft, dass sie während der Jagd einschlafen.

Hühner

Die Pflege ihrer Jungen beginnt für Hühnermütter bereits im Nest. Die Mütter drehen ihre Eier bis zu fünf Mal pro Stunde und gackern ihren ungeborenen Babys sanft etwas vor – diese zwitschern aus dem Ei heraus zurück. Nach dem Schlüpfen schützen die Mütter ihre Jungen mit ihren Flügeln vor Raubtieren.

Nicht ohne mein Kind

Leider sehen viele Tiermütter ihre Babys niemals aufwachsen. In der landwirtschaftlichen Tierhaltung werden sie ihnen weggenommen, um ausgebeutet zu werden, oder man tötet sie sofort. In der Unterhaltungsbranche  reißt man Mutter und Kind auseinander, um gleich mit dem gewaltsamen Training zu beginnen.

Wo Tiere nur gehalten werden, um dem Menschen in irgendeiner Form von Nutzen zu sein, wird über die enge Bindung zwischen Mutter und Kind einfach hinweggeschaut.

Einigen Tiermüttern könnt ihr ganz direkt helfen: Mit dem Umstieg auf eine vegane Ernährung tragt ihr nicht länger dazu bei, dass Tierfamilien auseinander gerissen werden.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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