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Der Fall Magnotta: Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei…

Wieder einmal schockiert ein Verbrechen die Welt! Gestern wurde Luka Rocco Magnotta in einem Berliner Internetcafé festgenommen, nachdem er international als Verdächtiger eines grausamen Verbrechens gesucht wurde: Er soll den chinesischen Studenten Lin Jun getötet, ein Video davon online gestellt und Körperteile des Opfers an Regierungsbüros versendet haben.

Scheinbar ist dies aber nicht der erste Mord, den dieser „Pornostar“ aufzeichnete und veröffentlichte. Schon 2010 lud er ein Video ins Internet – „1 boy 2 kittens“ (1 Junge 2 Kätzchen) – das zeigt, wie zwei Katzenbabies erstickt wurden. Ein Jahr später ein Video, indem eine Python ein Katzenbaby anfällt und verschluckt und nur einige Tage später ein drittes Video, in welchem eine Katze, die mit Klebeband an einen Besenstiel gefesselt war, in einer Badewanne voller Wasser ertränkt wurde.

PETA UK und PETA USA sowie andere Tierschutzorganisationen setzen Belohnungen für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen, sammelten Informationen und leiteten diese an die Behörden in Ontario weiter – doch der Haftbefehl für Magnotta blieb aus. Anfang dieser Woche wendete ich PETA USA erneut an die kanadischen Behörden mit dem Videomaterial der Tierquälereifälle, um die Polizeiarbeit in diesem Fall zu unterstützen.

Wenn die furchtbaren Beschuldigungen gegen den Kanadier zutreffen, stellt sich nun auch die Frage: Hätte ein Mord an einem Menschen verhindert werden können, wenn Magnotta damals wegen des Tötens von Katzenbabies gefasst und bestraft worden wäre? Kollegen unseres US Blogs The PETA Files zitieren unheimliche Kommentare bezüglich der damals veröffentlichten Videos: „Er könnte eines Tages auch Menschen töten. Vielleicht belässt er es nicht bei Tieren.“ Ob dem so gewesen sein könnte, kann man natürlich nicht mit Bestimmtheit sagen, dennoch ist es wieder einmal ein erschreckendes Beispiel dafür, dass man Tierquälerei ernst nehmen und die Täter strafrechtlich verfolgen muss!

Deshalb, ganz wichtig – Tierquälerei niemals als „Dummen-Jungen-Streich“ abtun, sondern melden!

 

 

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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