Ernährung Verschiedenes

Bald weniger Kummer für die Hummer?

Es gibt tolle Nachrichten aus der Schweiz! Denn diese Woche bezeichnete der Schweizer Bundesrat (entspricht etwa der deutschen Bundesregierung) den Import und Verkauf lebender Hummer in die Schweiz als „aus Tierschutzsicht problematisch“. In einer Motion (Antrag) hatte die grüne Politikerin Maya Graf zuvor ein Importverbot für Hummer gefordert. Sie schreibt

„Die einzelgängerischen Meerestiere – die gemäß aktuellem Wissensstand über ein komplexes Nervensystem verfügen und schmerzempfindlich sind – werden schon Monate vor dem Konsum gefangen und anschließend zu Tausenden, ohne Futter und Wasser, in Kühlhallen zwischengelagert. Sie leiden monatelang in beengter Haltung ohne Rückzugs- und Bewegungsmöglichkeit. Am Ende steht hierzulande dann der qualvolle Tod im kochenden Wasser“

Da ein Importverbot rechtlich nur schwer umzusetzen ist, diskutiert die Schweiz nun ein Verbot des Lebendtransportes für Hummer. Vor allem erwägt der Bundesrat, die Tötung der Hummer durch lebendiges Verbrühen in kochendem Wasser zu verbieten, da dies nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei. Damit könnte diese grausame Praxis in der Schweiz bald Geschichte sein!

Das Statement des Schweizer Bundesrates ist ein tolles Zeichen und sollte Signalwirkung auch für andere Staaten und Deutschland haben, die Hummer zu schützen und ihnen unsägliches Leid zu ersparen. Bis dahin liegt die Entscheidung bei jedem Einzelnen, sich für Grausamkeit oder Mitgefühl auf seinem Teller zu entscheiden – und niemals einen Hummer zu essen.

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Über den Autor

Christiane

ist Aktivistenkoordinatorin bei PETA Deutschland. Sie betreut Aktive in ganz Deutschland und setzt sich vor allem für die Enten und Gänse in der Stopfleber-Produktion ein - denn jedes Tier hat ein Recht auf Leben und Freiheit!

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