So sieht das Aquarium der Zukunft aus!
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So sieht das Aquarium der Zukunft aus!

Aquarium Zukunft
© youtube / LightAnimalTV

LightAnimal heißt das Aquarium der Zukunft und revolutioniert die Zukunft von Meereszoos

Die Digitalsoftware wurde von dem japanischen Duo Haruyoshi Kawai und Keisuke Saikai entworfen. Besucher können damit realistische, lebensgroße Wale, Delfine und andere Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen, ohne dass hierbei den Tieren Schaden zugefügt wird oder sie unter Stress gesetzt werden. In diesem Video seht ihr, wie das Aquarium der Zukunft funktioniert:

LightAnimal beweist, dass Virtual Reality-Technologien mittlerweile soweit fortgeschritten sind, dass es absolut sinnlos ist, ein Tier im Namen der menschlichen Unterhaltung leiden zu lassen oder sogar sein Leben aufs Spiel zu setzen. Die 3-D-Effekte lassen uns in eine andere Welt eintauchen. Es ist, als würde man zusammen mit diesen faszinierenden Tieren die Meere durchschwimmen.

 

Ein von @mxrcyyyyy geteilter Beitrag am

Zoos und Aquarien, die Tiere in Gefangenschaft halten, tragen nichts zu unserer Bildung bei.

Denn die Besucher bekommen lediglich die traurigen Schatten der Tiere zu sehen: gefangene und unterworfene Lebewesen, die kaum ihrem natürlichem Verhalten nachgehen können. Diese Tatsache wird immer stärker auch Pädagogen und der Öffentlichkeit bewusst.

Selbst das größte Becken und das naturnaheste, künstlich erschaffene Umfeld können den Tieren nie den Raum und die Freiheit bieten, die sie wollen und brauchen.

Denn in Gefangenschaft sind Tiere oft frustriert, einsam, weit weg von ihrem natürlichen Lebensraum, räumlich stark beschränkt und voll und ganz dem Menschen ausgeliefert.

Einige Meereszoos lassen Besucher sogar die Tiere anfassen oder ziehen Kinder in Booten durch die Delfinbecken. Das aber ist für die Tiere oft störend und mit Stress verbunden und kann sogar gefährlich werden – für Kind und Tier.

Die Kreationen von LightAnimal können mit den Zuschauern interagieren. Die Technologie informiert einerseits über Tiere, indem sie einen Einblick in ihr natürliches Umfeld bietet. Andererseits vermittelt sie auch, dass es völlig inakzeptabel ist, Lebewesen gefangen zu halten.

Was Du tun kannst

Immer mehr Menschen wird klar, dass Bildung und Artenschutz damit anfangen müssen, dass wir Tiere respektieren. Das tun wir nicht, indem wir sie einsperren und versklaven. LightAnimal kommt in China, Japan und Korea bereits zum Einsatz. Bitte kontaktiere auch Du (Meeres-)Zoos in Deiner Nähe und bittet sie, Virtual Reality-Bildschirme zu installieren. Es ist an der Zeit, dass solche Einrichtungen Meerestieren keinen Schaden mehr zufügen und den Besuchern stattdessen aufzeigen, wie man die Tiere schützen kann.

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

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