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20 Jahre PETA Deutschland: Krishna Singh

20 Jahre PETA Deutschland e.V. – das heißt 20 Jahre im Einsatz für die Tiere. Das bedeutet spektakuläre Aktionen und Kampagnen, Enthüllungen durch Undercover-Ermittlungen sowie unzählige Erfolge für die Tiere. Mit immer neuen, innovativen und konsequenten Maßnahmen rückt PETA das Leid von Milliarden Tieren in der Nahrungsmittel-, Bekleidungs- und Unterhaltungsindustrie in den öffentlichen Fokus.

PETA Deutschland e.V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen. Wir vertreten die Ansicht, dass die Grundrechte von Tieren berücksichtigt werden müssen. Genau wie wir Menschen sind auch Tiere leidensfähig und wollen ihr Leben leben. Daher steht es uns nicht zu, sie für unsere Ernährung, für die Produktion unserer Bekleidung, für Experimente oder aus irgendeinem anderen Grund auszunutzen.

20 Jahre PETA Deutschland bedeutet: zahlreiche Menschen, die sich jeden Tag für Tiere einsetzen und ihnen ihre Stimme geben. Wir stellen diese Menschen vor.

Name:
Krishna

Was ist Deine Aufgabe bei PETA Deutschland?
Ich arbeite als Syndikusanwalt bei PETA. Ich zeige Tierquäler an und verfolge sie mit allen rechtlichen Mitteln, nutze die juristischen Möglichkeiten z.B. zur Verhinderung von Mast- und Schlachtanlagen; auf der anderen Seite schütze ich PETA vor den Angriffen der Tierqualindustrien und Einzeltätern und berate intern die PETA-KollegInnen in allen rechtlichen Fragen, die bei der Arbeit für Tiere auftreten, etwa bzgl. (Undercover)Recherchen, Kampagnen, Demonstrationen, Kooperationen etc.

Welches Tierrechtsthema liegt Dir besonders am Herzen?
Tiere fühlen, leiden, freuen sich und wollen leben. Es sind Lebewesen – aber sie werden vom Menschen als bloße Lebensmittel und lebende Teilelager bzw. -Lieferanten angesehen, als Eigentumsgegenstände, die zu Zwecken menschlicher Wunschbefriedigung eingesperrt, ausgebeutet und getötet werden dürfen. Um das zu ändern müssen Tiere als Träger eigener Bedürfnisse auch als Träger eigener Rechte anerkannt werden und ein EIGENES RECHT auf Leben und Unversehrtheit erhalten. Dies ist ein wichtiges Ziel der internationalen Bewegung der Tierrechtler.

Dein Tipp für alle, die sich für Tiere einsetzen möchten.
Wenn man Tiere liebt, macht es keinen Sinn, ihnen weh zu tun – alter Hut. Zeige also, dass es normal ist, Mitgefühl mit Tieren zu haben und dass es gefühllos, brutal und extrem ist, sie einzusperren und ihnen Gewalt anzutun. Frag in jedem Restaurant, in dem Du Gast bist, in jedem Geschäft, in dem du einkaufst usw nach der veganen Auswahl und mach den Leuten klar, dass Du kein Interesse an den alten Angeboten von gestern hast, die auf Tierausbeuterei beruhen. Sag „Nein“ dazu und sei Dir bewusst, dass Du damit im Recht, und Teil der Bewegung bist, die nicht nur von einer besseren Welt redet, sondern sie erschafft.

Was war Dein schönstes/aufregendstes/traurigstes/lustigstes Erlebnis bei PETA?
Schön ist es immer, wenn wir es mit juristischen Mitteln schaffen, Mastanlagenbetreiber und andere Tierquäler in die Knie zu zwingen. Ich freue mich auch darüber, dass PETA es geschafft hat, vielen Menschen die Augen über die wahre Geschichte u.a. von Leder und Wolle zu öffnen und dass innerhalb kurzer Zeit z.B. Angorawolle in vielen Geschäften aus dem Programm genommen wurde.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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