Unterhaltung Zoo

Eltern schockiert: Zoo tötet, köpft gesundes Zebra, wirft Körper ins Tigergehege

Schockierend und nicht lehrreich war die Aktion des norwegischen Zoos Kristiansand Dyrepark, als Mitarbeiter ein gesundes Zebra töteten, das Tier köpften und den Körper ins Tigergehege warfen – vor den Augen von Kindern. Eltern reagierten wütend auf die Schockaktion des Zoos. Der Fall erinnert an den Giraffenjungen Marius und die vier Löwen, darunter zwei junge Tiere, die vor zwei Jahren im Zoo von Kopenhagen getötet wurden.

Tötungen an der Tagesordnung
Das Zebra war eins von 3.000 bis 5.000 „Überschuss“Tieren, die jedes Jahr von Zoos in Europa getötet werden. Anstatt die Fortpflanzung der Tiere zu unterbinden, setzen Zoos auf süße Tierbabys, um Besucher anzulocken. Erst vor wenigen Wochen gab der Tiergarten Nürnberg an, dass dort 2015 rund 60 gesunde Tiere getötet wurden.

Wenn die Publikumslieblinge größer werden und kein Platz mehr für sie da ist, werden sie oft getötet oder an dubiose Tierhändler abgegeben – das ist eine von vielen Schattenseiten von Zoos, die  Besucher mit ihrem Eintrittsgeld bezahlen.

Tiger brauchen doch Fleisch? Ja aber nicht in Norwegen!
Die Tötungen werden den Besuchern dreisterweise als „natürlicher Kreislauf“ verkauft – klar, Zebras und Tiger in Norwegen – da ist überhaupt nichts natürlich. Die Tiere gehören da überhaupt nicht hin, ihre Haltung in Zoogefängnissen ist völlig sinnlos.

Artenschutz = Fehlanzeige
Im Zoo geborene Tiger können nicht ausgewildert werden, sie sind zu sehr an Menschen gewöhnt. Zebras sind in der Natur nicht bedroht und werden im Zoo nur zur Belustigung der Besucher gehalten.  

Bitte boykottiert Zoos

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Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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