Zirkus

Dramatisches Video: Giraffe läuft Zirkus davon – und stirbt

Von Narben übersäte Giraffe bei Circus Voyage

Nach einer mehrstündigen, dramatischen Flucht aus einem Zirkus ist am vergangenen Freitag eine Giraffe im norditalienischen Imola gestorben. Wohl aufgrund der beiden Betäubungspfeile, dem Stress und der Panik bei dem Versuch, sie wieder einzufangen, hörte ihr Herz auf zu schlagen.

Wahrscheinlich konnte sie zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder richtig loslaufen, nachdem sie jahrelang überwiegend auf einem winzigen Transportwagen, auf dem sie nur gebückt stehen konnte, eingepfercht leben musste. Der Vorfall befeuert  jetzt erneut die auch in Italien andauernde Diskussion um ein Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Dass Giraffen, die bis zu 50 Kilometer pro Stunde schnell laufen können, nicht in den Zirkus gehören, dürfte selbst dem hartgesottensten Zirkusfreund klar sein. Doch auch in Deutschland gibt es noch immer mehrere Zirkusbetriebe mit Giraffen, weil das zuständige Landwirtschaftsministerium gar nicht daran denkt, selbst Tierarten wie Flusspferde, Nashörner oder Giraffen zu verbieten. Bei Circus Voyage sind 2007 zwei junge Giraffen unter ungeklärten Umständen gestorben, aber über Zoos und Tierhändler gibt es immer wieder Nachschub. Bitte hilf den beiden von Narben übersäten Giraffen, die aktuell bei Circus Voyage leben müssen und auch den anderen Tieren: Veranstalte Demos vor Zirkusbetrieben (so geht´s) und mach weiterhin Druck auf die Bundesregierung.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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