Unterhaltung Zirkus

Weitere Städte verbieten Wildtiere im Zirkus

Qualvolles Ende für Maya

Die hessischen Städte Karben und Nidda haben beschlossen, keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusbetriebe zu vermieten, die Wildtiere wie Elefanten, Affen, Bären oder Giraffen mitführen. Die Initiatoren dieser neuen Tierschutz-Maßnahmen sind von uns inhaltlich beraten worden.

Qualvolles Ende für Maya

Dass beide Städte zum Landkreis Wetterau gehören ist kaum ein Zufall, denn dort war im Februar die Elefantin Maya vom Zirkus Universal Renz unter schlimmen Umständen gestorben, nur wenige Tage nachdem die örtlichen Behörden Maya als „putzmunter“ bezeichnet hatten. Wir stellten daraufhin Strafanzeige gegen den Zirkus und auch das örtliche Veterinäramt, die Ermittlungen laufen übrigens noch.

Es werden immer mehr
Die Liste der Städte mit kommunalem Zirkus-Wildtierverbot wächst beständig an. Zahlreiche weitere Kommunen bereiten derzeit entsprechende Verbotsbeschlüsse vor. Das ist angesichts der fortdauernden Misere für die Tiere im Zirkus auch nötig, denn das zuständige Ministerium von Ministerin Ilse Aigner plant mit einer Novelle des Tierschutzgesetzes derzeit, die Hürden für ein Verbot sogar noch höher zu legen. Doch ein Gutes enthält die Novelle: Das Aigner-Ministerium räumt nach jahrelangem Dementieren erstmals ein, dass ein Verbot von bestimmten Tierarten im Zirkus rechtlich zulässig ist. Die Kommunen freut´s und handeln…

Jetzt ist Zeit zum Handeln
Bitte setz´ dich in deiner Stadt auch für ein kommunales Wildtierverbot für Zirkusbetriebe ein. Nimm Kontakt zu den Lokalpolitikern auf und überzeuge sie, einen entsprechenden Antrag im Stadtrat einzureichen.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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