Unterhaltung Zirkus

Vom Regen in die Traufe: Wenn der größte Zirkus der Welt seine Elefanten in „Rente“ schickt

Der US-Zirkus Ringling Bros. hat nach jahrelanger Kampagne von PETA USA und anderen Organisationen angekündigt, seine Elefanten ab 2018 nicht mehr auf Tournee mitzunehmen und auftreten zu lassen. Stattdessen sollen die Tiere in seinem sogenannten Center for Elephant Conservation in Florida untergebracht werden.

Was sich zunächst gut anhörte, stellt sich nach einem Blick hinter die Kulissen dieser Einrichtung als Augenwischerei heraus. Im Ringling-Elefantencenter werden die sensiblen Tiere weiterhin für kommerzielle Zwecke gezüchtet, gequält und misshandelt. Die Elefanten werden dort regelmäßig angekettet und müssen viele Stunden auf hartem Asphalt stehen. Die Behörden haben schon bei den Baby-Elefanten Druckwunden wegen der ständigen Ankettung dokumentiert. In der Folge weisen viele der dort gehaltenen Elefanten Erkrankungen am Bewegungsapparat bzw. der Füße auf.

Petition
Die Aufnahmen aus der Zuchtstation sind ein weiteres Beispiel dafür, wie Zirkusbetriebe weltweit versuchen, aus ihren Tieren bis zum letzten Atemzug Kapital zu schlagen. Bitte besuche keinen Zirkus mit Tieren und unterschreibe die Petition unserer Kollegen von PETA USA, damit Ringling Bros. die Elefanten an eine anerkannte Auffangstation übergibt – und zwar sofort, nicht erst in drei Jahren.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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