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Unfassbar grausam: Jäger aus Amberg verprügelt wiederholt seine Hunde

Ohne einen ersichtlichen Grund hat ein Jäger aus dem bayerischen Amberg immer wieder mehrere seiner neun Hunde verprügelt, getreten und gewürgt, bis sie vor Schmerzen winselten. Ein heimlich aufgenommenes Video zeigt den 54-jährigen Hobby-Jäger beispielsweise, wie er das Dach der Hundehütte öffnet und sechs Mal mit einem Lederriemen auf eines der wehrlosen Tiere einschlägt. Einer der Hunde war im Oktober gestorben.

Keine Überraschung

Jäger sind Menschen, die Freude und teilweise sogar Lust dabei empfinden, im Wald grundlos und hinterrücks wehrlose Tiere zu töten. Sie sind innerlich verroht und gegenüber dem Leiden anderer Lebewesen abgestumpft. Immer öfter greifen sie sogar zur Waffe, um ihnen unliebsame Menschen zu erschießen. Gewalttaten gegenüber Tieren werden schon seit Langem als Indikatoren für eine Störung des Sozialverhaltens angesehen. Schon der erste Bundespräsident, Theodor Heuss, nannte die Jagd „eine Nebenform der menschlichen Geisteskrankheit“.

Geldstrafe, ABER…

Nachdem wir von PETA im letzten Jahr davon erfuhren, haben wir sofort das Veterinäramt informiert und auch Strafanzeige erstattet. Im April wurde der Täter schließlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.600 Euro verurteilt. Obwohl eine Verurteilung wegen Tierquälerei heutzutage leider immer noch selten ist, kann nicht wirklich von einem Erfolg gesprochen werden: Ein Tierhalteverbot wurde unverständlicherweise nicht ausgesprochen – obwohl der Jäger 2006 schon einmal wegen Hundequälerei vor Gericht stand.

Immerhin hat nun sogar der Staatsanwalt aus diesem Grund Revision gegen das Urteil beantragt, damit der Hundequäler künftig keine Tiere mehr in seiner Obhut halten darf.

Was du tun kannst
Hast Du auch schon mal Gewalt oder Grausamkeit gegen ein Tier beobachtet? Hier geben wir Tipps, was Du dagegen tun kannst.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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