Stierkampf Unterhaltung

Trauriges Resümee der diesjährigen Stierhatz in Pamplona

Am Dienstag ging die jährliche Stierhatz in Pamplona zu Ende. Dabei werden im Rahmen des San-Fermín-Festivals eine Woche lang täglich sechs Stiere durch die engen Gassen der Stadt bis in die Stierkampfarena gejagt, wo sie anschließend in einem blutigen Kampf getötet werden. Neben etwa 50 Stieren, die in der letzten Woche unter dem Deckmantel der Tradition regelrecht zu Tode gequält wurden, gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Verletzte unter den Besuchern. 500 Menschen wurden verletzt sowie zehn Teilnehmer von den Stieren aufgespießt.

Die Besucher haben eine Wahl – die Stiere nicht!

Vor dem Stierrennen werden die Tiere häufig mit Elektroschocks und spitzen Stöcken traktiert. Die von Hunderten Menschen verfolgten Stiere rutschen in den engen Gassen immer wieder aus und verletzten sich teils schwer. Am Ende erwartet sie die Stierkampfarena, in der bis zu acht Männer auf ein Tier angesetzt werden. Etwa 15 Minuten lang stacheln die Toreros den Stier an und verletzen ihn mit Dolchen und Schlägen. Schlussendlich ersticht der Matador das völlig erschöpfte Tier mit einem Schwert. Viele Stiere ertrinken in ihrem eigenen Blut, wenn der Matador falsch zielt und statt des Herzens die Lungen des Tieres durchbohrt.

PETA-Unterstützerin Christiane bei der diesjährigen Protestaktion in Pamlona.
PETA-Unterstützerin Christiane bei der diesjährigen Protestaktion in Pamlona.

Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion von PETA UK und AnimaNaturalis haben Unterstützer aus den verschiedensten Ländern auch in diesem Jahr gegen die Stierrennen und -kämpfe in Spanien demonstriert und die Regierung aufgefordert, diese Tierquälereien endlich zu verbieten.

Unterschreibe JETZT unserer Online-Petition und appelliere an die verantwortlichen Politiker, Stierkämpfe in Spanien endlich abzuschaffen!

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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