Unterhaltung

Tierquälerei am Filmset – Schwere Vorwürfe gegen Hollywood-Studios

Pferde sind die häuigsten Opfer bei Filmproduktionen

Die „Traumfabrik“ Hollywood entpuppt sich zunehmend als Albtraum für die Tiere, die bei vielen neuen Filmen mitwirken müssen. Nachdem unsere Kollegen von PETA USA Anzeige gegen die Verantwortlichen der neuen TV-Serie „Luck“ erstattet haben, weil mehrere Pferde am Set gestorben sind, traten weitere Whistleblower an PETA USA heran und berichteten detailliert über den gefährlichen und fahrlässigen Einsatz von teilweise kranken Tieren bei rund ein Dutzend neuer Filmproduktionen.

Trügerisches Gütesiegel
Eigentlich soll die „American Humane Association“ (AHA) über das Wohlbefinden der Tiere am Set wachen, denn sie vergibt das aus dem Abspann vieler Filme bekannte Gütesiegel „No animals were harmed…“. Doch die AHA scheint ihren Stempel nur allzu verschwenderisch unter Hollywood-Produktionen zu setzen, daher hat PETA USA die Organisation jetzt in einem detaillierten Schreiben aufgefordert, die zahlreichen Missstands-Meldungen bei den Filmproduktionen aufzuklären. Denn trotz der Anwesenheit von AHA an den Sets sollen laut der Whistleblower-Berichte etliche Tiere bei mehreren Top-Produktionen verletzt, gefährlichen Situationen ausgesetzt und getötet worden sein.

Pferde sind die häufigsten Opfer bei Filmproduktionen

Beispielsweise sollen während der Produktion des neuen Films „The Hobbit“ drei Pferde gestorben sein, für den neuen Streifen „Lone Ranger“ soll ein Pferd beim Durchschwimmen des Colorado Rivers weggespült und nur in letzter Sekunde gerettet worden sein, in dem Film „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ sollen einige Pferde mit Medikamenten behandelt und unfit gewesen sein, nach der Produktion wurden sie wohl zum Schlachten nach Mexiko transportiert usw.

Bitte nimm an unserer Online-Petition bei PETA USA teil und hilf mit, die „American Human Association“ dazu zu bewegen, die schweren Vorwürfe aufzuklären und die Tiere am Set zukünftig besser zu schützen. PETA setzt sich zudem dafür ein, dass Tiere überhaupt nicht mehr bei Film- und TV-Produktionen mitwirken müssen, denn ihre Bedürfnisse stehen dabei stets hinten an.

Über den Autor

Peter

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.

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